Archiv:Die Kriegsgräberstätte im Schäferkatenweg in Osterrönfeld
Die Kriegsgräberstätte im Schäferkatenweg in Osterrönfeld, herausgegeben von Lea Boten, Leif Jonas Lütje, Sarina Frahm, Sina Wulf, Paul Schlubat, Marcel Czaja, Cetin Cavdar, Fenja Vollbrecht, Christin Schirmacher (Schüler der Grund- und Regionalschule Schacht-Audorf), Frauke Rittscher (betreuende Lehrkraft), Projektarbeit der Grund- und Regionalschule Schacht-Audorf, 2010[1]
„Egal wie lang die Tat verjährt, das Leben nimmer verliert an Wert.“
Vorwort Bürgermeister
Liebe Mitglieder der Projektgruppe,
im Namen der Gemeinde Osterrönfeld darf ich mich für die Aufarbeitung der Geschichte um die Kriegsgräberstätte „Schäferkate” in Osterrönfeld bedanken.
Der Zweite Weltkrieg bedeutete für viele Menschen viele Jahre der Entbehrung und der Not. Hunger, Kriegsgefangenschaft, Vertreibung - daran wird in zahlreichen Veranstaltungen sowie Gedenkstunden und Kranzniederlegungen Ira uuete am Volkstrauertag erinnert. Im Rahmen dieser Gedenkfeier wird jedes Jahr auch auf der Kriegsgräberstätte im Wäldchen am Schäferkatenweg ein Kranz niedergelegt und der Toten gedacht. Hierbei stellte sich immer wieder die Frage nach dem Schicksal derer, die dort ihre letzte Ruhe fanden.
Durch die Projektarbeit der Grund- und Regionalschule Schacht-Audorf wurde diese Geschichte ein Stück aufgearbeitet. Junge Menschen haben sich intensiv mit der Vergangenheit auseinandergesetzt. Eine solche Aufarbeitung ist notwendig, damit die Schrecken des Krieges nicht in Vergessenheit geraten. Geschehenes totschweigen ist nicht der richtige Weg. Mit dieser Projektarbeit ist ein Stück Geschichte aufgearbeitet worden und wird hoffentlich dazu beitragen, dass sich solche dunklen Momente in der Geschichte der Menschen nicht wiederholen.
Bernd Sienknecht, Bürgermeister
Vorwort der Projektleiterin
Im Mai 2009 trat Herr Sienknecht (Bürgermeister der Gemeinde Osterrönfeld) an Herrn Backhaus (Schulleiter der Grund- und Regionalschule Schacht-Audorf) heran und fragte, ob es möglich wäre, mit einer Schülergruppe Näheres über die Kriegsgräberstätte im Schäferkatenweg in Osterrönfeld zu ermitteln und eine Gedenktafel für die Kriegsgräberstätte zu erstellen. Damit hat die Gemeinde Osterrönfeld fraktionsübergreifend den Schülern eine einmalige Gelegenheit geboten, lebendigen Geschichtsunterricht zu erleben.
Alle Schüler der neunten und zehnten Realschulklassen bekamen nun die Möglichkeit, freiwillig regionalgeschichtlich auf Spurensuche zu gehen. Auf die Schüler hatte es einen großen Motivationscharakter, sich mit der jüngeren Geschichte im eigenen Lebensumkreis auseinanderzusetzen. Diejenigen, die sich zur Mitarbeit an dem Projekt meldeten, haben dieses freiwillig getan und sich sehr für das Gelingen der gemeinsamen Arbeit engagiert. Schnell haben die Schüler eigene Fragestellungen entwickelt, wie zum Beispiel „Wer wurde auf der Kriegsgräberstätte beigesetzt?“, „Woran waren die Menschen gestorben?“, „Warum wurden die Verstorbenen im Wald begraben oder gar verscharrt?”. Häufig haben sich die Schüler zum weiteren Forschen in kleine Lerngruppen eingeteilt. Die eine ging ins Archiv, die andere besuchte abermals die Kriegsgräberstätte, den Friedhof in Osterrönfeld und die Handarbeitsgruppe der Kirchengemeinde in Osterrönfeld und immer wieder trafen sie sich zum Austausch in der ganzen Arbeitsgruppe, um neu erstandene Erkenntnisse zu sichten, zu ordnen und mit anderen darüber zu reden, vor allem aber auch, um den gemeinsamen Erkenntnisfortschritt zu gewährleisten.
Im Laufe ihrer Arbeit haben die Schüler sich gewundert und gestaunt. Teilweise waren sie irritiert und zweifelten an ihren Ergebnissen. Bei dieser Arbeit wurde den Schülern nicht die Aufgabe vorgegebenen, didaktisch reduzierten Unterrichtsstoff zu lernen, sondern die Komplexität des Themas zu erfassen. Sie mussten enthüllen und aufdecken, z. T. widersprüchliche Aussagen verschiedener Zeitzeugen gegenüberstellen und ihre eigenen Fragen in der Wirklichkeit finden.
Zum Erkenntnisgewinn besuchten die Schüler das Archiv des Amtes Eiderkanal und das Rendsburger Stadtarchiv. Sie sichteten Literatur, suchten Zeitungsartikel und befragten Zeitzeugen und näherten sich dadurch der Realität an. Vorwiegend aber lernten sie durch ihre Arbeit, welche Auswirkungen Krieg und Gewalt haben und leisteten einen Beitrag zum Frieden und zur Versöhnung im zusammenwachsenden Europa.
Frauke Rittscher (Projektleiterin)
Warum liegen die Ostarbeiter im Schäferkatenweg im Wald begraben?
Seit wir uns mit diesem Thema beschäftigt haben, mussten wir uns neben diversen anderen Fragen immer wieder die eine große Frage stellen, welche lautete: „Warum liegen die Ostarbeiter ausgerechnet im Schäferkatenweg im Wald und nicht zum Beispiel auf dem normalen Osterrönfelder Friedhof begraben?” Es wirkt, als wären sie dort „verscharrt” worden. Nach einigen Recherchen wurde uns immer wieder das „Platzproblem“ genannt. Der Osterrönfelder Friedhof sei einfach zu klein gewesen, um auf ihm weitere Verstorbene zu begraben. Dies konnten wir allerdings durch eine Zeichnung widerlegen, die wir aus dem Privatarchiv von Rolf Schwarz zur Verfügung gestellt bekamen (siehe S. 31). Diese Zeichnung wurde in der Nachkriegszeit erstellt, als die Besatzungsmächte Nachforschungen nach der Pflege sowjetischer Gräber anstellten. Nach weiterer Prüfung mussten wir feststellen, dass der Osterrönfelder Friedhof alles andere als zu klein gewesen war, zumal dort ja auch weiterhin Osterrönfelder begraben wurden und werden.
Schließlich fanden wir heraus, dass es in den 40er Jahren einen Erlass gegeben hat, in dem genau beschrieben war, wie ein Ostarbeiter bzw. Zwangsarbeiter begraben werden musste. So durften keinerlei Feierlichkeiten veranstaltet werden, es durfte kein richtiger Sarg verwendet werden, Freunde durften nicht anwesend sein und Blumen durften nicht aufgestellt werden. Das für uns Interessanteste war aber, dass als Begräbnisort ein „entlegener” Teil des Friedhofs zu wählen war. Wenn demnach ein Ostarbeiter, nach damaliger Auffassung also ein Mensch „niederer Rasse“, beerdigt wurde, musste ein angemessener Abstand zu deutschen Verstorbenen eingehalten werden[2]. Dieses scheint der Hauptgrund gewesen zu sein, weshalb die im Schäferkatenweg begrabenen Ostarbeiter nicht auf dem Osterrönfelder Friedhof beerdigt werden durften. Des Weiteren wurde den Gemeinden in einem Erlass freigestellt, ob die Bestattungen auf bestehenden Friedhöfen oder anderen geeigneten Plätzen vorgenommen wurden[3].
Friedhof im Schäferkatenweg
Aus den Zeichnungen aus dem Privatarchiv von Rolf Schwarz von 1948 (siehe S. 30) ist ersichtlich, dass im Schäferkatenweg 34 Gräber waren. Auf dem Friedhof im Wald am Schäferkatenweg sind heute allerdings nur 33 Grabsteine zu sehen. Das fehlende Grab wird in der weiteren Ausführung daher leider nicht berücksichtigt werden.
Auf den Grabsteinen stehen die Namen der Verstorbenen. Vergleicht man die Namen, die auf den Grabsteinen stehen, mit den Namen im Sterbebuch der Gemeinde Schacht-Audorf, das im Archiv zu finden ist, stellt man schnell fest, dass viele Namen unterschiedlich geschrieben wurden. Hierfür finden sich zahlreiche Beispiele.
Z.B. findet man auf dem Grabstein den Namen „Peter Scherba“, der im Sterbebuch „Peter Schtscherba“ geschrieben wurde. Ein weiteres Beispiel ist der Name auf dem Grabstein „Anna Salate“, der in der Sterbeurkunde „Anna Salata“ geschrieben wurde.
Da es sich bei den Verstorbenen ausnahmslos um Ostarbeiter handelte, was ebenfalls im Sterbebuch ersichtlich ist, kommt man schnell zu dem Schluss, dass diese Namen damals entweder so notiert wurden, wie diese rein akustisch verstanden wurden, oder bei der Erstellung der Grabsteine kein großer Wert auf die richtige Übertragung der Namen gelegt wurde.
Wie in Tabelle 1 zu sehen ist, sind 22 Menschen, die in der Schäferkate begraben liegen, an der Lungentuberkulose verstorben. Ein kleiner Teil hingegen (vier Menschen) starb an einer Lungen- und Darmtuberkulose bzw. Lungen- und Kehlkopftuberkulose (drei Menschen). Dies bestätigt, dass die Lungentuberkulose mit 80–85 % die am häufigsten auftretende Form der Tuberkulose war. Nur drei Menschen, die in der Schäferkate begraben liegen, starben nicht an den Folgen einer tuberkulösen Erkrankung.
In Tabelle 2 sind noch einmal die Verstorbenen im Zusammenhang mit ihrem Alter, ihrem Geschlecht und der Anzahl zu sehen. Die roten Kästen markieren dabei die 12 weiblichen und die blauen die 21 männlichen Verstorbenen. 13 Fremdarbeiter sind laut ihrer Sterbeurkunden in der Rückkehrersammelstelle in Osterrönfeld gestorben, 20 im Hilfskrankenhaus II in Osterrönfeld. Das bedeutet, dass alle im Hilfskrankenhaus Il im Schäferkatenweg gestorben sind, da die Rückkehrersammelstelle Osterrönfeld in Hilfskrankenhaus II umbenannt wurde.
Außerdem wurde im Herbst 1944 die Rückkehrersammelstelle Osterrönfeld im Schäferkatenweg, die ab April 1945 Hilfskrankenhaus II genannt wurde, in Betrieb genommen. Da hier, auf Grund der Funktion des Lagers, viele Sterbefälle zu erwarten waren, ist es auch vorstellbar, dass man in Osterrönfeld vorsorglich Ausweichflächen schaffen wollte. Es ist zu vermuten, dass die für das Lager Verantwortlichen auf Grund der Aufgabe des Lagers als enge mit einer Vielzahl von Toten rechneten.
Eine weiterführende Aussage erhielten wir von Herrn Dirk Pahl, der in Osterrönfeld einen landwirtschaftlichen Betrieb führt. Herr Pahl konnte uns berichten, dass das Land im Schäferkatenweg, auf dem der Friedhof errichtet wurde, einstmals seinem Urgroßvater, Jürgen Heinrich Pahl, gehörte. Dieser hat das Land für die Errichtung des Friedhofes freigegeben. Es handelte sich um ein Stück Heideland, in dessen Mitte der Friedhof errichtet wurde. Das Grundstück wurde von der Familie Pahl in den 50er Jahren an die Baufirma Schleet verkauft.
Artikel 76 der Genfer Konventionen, nach dem die Kriegführenden „dafür sorgen, dass in Gefangenschaft verstorbene Kriegsgefangene in würdiger Weise bestattet, ihre Gräber mit allen nötigen Angaben versehen, geachtet und angemessen unterhalten werden[4], wurde in Osterrönfeld allerdings nach unserem Erkenntnisstand nicht verletzt. Die Sterbebücher[5] der Gemeinde Schacht-Audorf führen (bis auf eine auf dem Osterrönfelder Friedhof bestattete Fremdarbeiterin[6]) alle verstorbenen Einheimische und Fremdarbeiter auf. Die Gräber wurden gemäß der Aussagen von Zeitzeugen[7] auch im Krieg schon mit Holzkreuzen besetzt. Der Name war auf Blechschildern daran befestigt. Es wurde uns von Herrn Siegesmund Mundt (ehemaliger Friedhofsgärtner der Gemeinde) berichtet, dass Frau Halma Bauer, die Leichenfrau war, die die Bestattungen der Ostarbeiter vornahm.
Auf dem Friedhof im Schäferkatenweg wurden erst ab Februar 1945 und nur bis Juni 1945 Bestattungen durchgeführt[8]. Die Aussage auf dem Gedenkstein auf dem Friedhof im Schäferkatenweg (siehe auch S. 17), dass dort von 1941 - 1945 beerdigt wurde, ist also nicht korrekt.
Ein Grabstein bekommt eine Geschichte
Bei unserem ersten Besuch auf dem Friedhof in der Schäferkate fiel uns vor allem ein Grabstein auf, es war der von Anna Salata (Schreibweise gemäß Sterbeurkunde - auf dem Grabstein steht Anna Salate).
Bei unseren Recherchen fanden wir gerade über sie einen Artikel in der Landeszeitung vom 28.04.2004[9]. Der Artikel handelte von sechs Zwangsarbeitern aus der Ukraine, die früher im Kreis Rendsburg gearbeitet hatten. Diese Ukrainer wurden eingeladen nach Rendsburg zu kommen, um sich die Stadt in der heutigen Zeit anzusehen.
Eine der ehemaligen Zwangsarbeiter war Tamara Perkova, eine Freundin der oben genannten Anna Salata. In dem Zeitungsbericht war zu lesen, dass Anna Salata und sie in der Ahlmann-Carlshütte arbeiteten. Die Ahlmann-Carlshütte war eine Fabrik, die Rüstungsteile und Munition herstellte. Tamara Perkova war Lackiererin für Geschosshülsen[10].
Tamara Perkova[11] besuchte auch das Grab ihrer Freundin Anna und streute Erde aus der Ukraine, die sie mitgebracht hatte, über das Grab ihrer Freundin, damit diese in heimischer Erde begraben war.
Egal wie lang die Tat verjährt, das Leben nimmer verliert an Wert
33 Grabsteine und ein Gedenkstein machen an diesem Ort darauf aufmerksam, dass von Februar bis August 1945 hier im Wald 34 Östarbeiter beigesetzt wurden, die vorwiegend an den Folgen von Tuberkulose im damals nahestehenden Hilfskrankenhaus II (bis April 1945 Rückkehrersammelstelle Osterrönfeld genannt) verstorben sind.
Ostarbeiter waren Zwangsarbeiter, die während des Zweiten Weltkrieges aus osteuropäischen Ländern zur Arbeit im Deutschen Reich herangezogen wurden. Über den Verbleib des 34. Grabsteines von Wladimir Balaba gibt es leider keine Angaben[12]
Das sogenannte Hilfskrankenhaus II stand im Schäferkatenweg und sollte bis zu 380 Erkrankte aufnehmen. Der Name „Hilfskrankenhaus II“ leitet aber (damals wie heute) in die Irre. Während das Hilfskrankenhaus I am Alten Bahnhof im Ortskern von Osterrönfeld tatsächlich eine Außenstelle des Krankenhauses Tönsheide bei Hamburg war, wo ausschließlich an Tuberkulose erkrankte Deutsche behandelt wurden, handelte es sich im Schäferkatenweg zur Zeit des Nationalsozialismus, um ein Sterbelager für austherapierte, tuberkulöse Ostarbeiter. Nicht mehr arbeitsfähige Fremdarbeiter wurden dort unter menschenunwürdigen Verhältnissen, ohne ausreichende Versorgung mit Lebensmitteln, und sanitären Anlagen, sowie scheinbar ohne nennenswerte Behandlung untergebracht. Die Baracken des Hilfskrankenhauses II, die nach dem Zweiten Weltkrieg noch zur Behandlung von Tuberkulosekranken dienten, wurden nach und nach abgerissen. Heute steht an ihrer Stelle eine Siedlung.
Verwunderlich ist die Wahl der Begräbnisstätte hier im Wald. Zunächst wurden Ostarbeiter auf dem Friedhof in Osterrönfeld beigesetzt. Kurz nach der Fertigstellung des Hilfskrankenhauses II im Schäferkatenweg Ende 1945 aber wurden sie hier begraben. Dafür scheint es zwei mögliche Erklärungen zu geben. Zum einen sollte laut eines Erlasses ein gebührender Abstand zwischen den Gräbern von Ostarbeitern, die nach damaliger Auffassung Menschen niederer Rasse waren, und Deutschen gelassen werden und zum anderen bot dieser Ort eine räumliche Nähe zum Hilfskrankenhaus II, in dem durch seinen Zweck als Herberge für unheilbar Kranke mit einer zunehmenden Anzahl von Sterbenden zu rechnen war.
Der Gedenkstein mit kyrillischer. Inschrift wurde 1949 nach dem Zweiten Weltkrieg auf Anlass der sowjetischen Militärmission aufgestellt. Die Inschrift lautet:
„Hier sind 34 sowjetische Bürger begraben.
Sie sind ihrer deutschen nationalsozialistischen Gefangenschaft gefallen.
1941-1945“
Einzelnachweise
- ↑ Die Projektarbeit hängt im Schaukasten in der Nähe der Kriegsgräberstätte Schäferkatenweg aus und wurde vom Chronikteam abfotografiert und digitalisiert. Sie stellt einen wichtigen Baustein für die NS-Geschichte des Reservelazaretts Tönsheide dar, der bisher in Aukrug noch nicht bekannt war. Sie wirft auch neue Fragen auf nach der Verantwortung von Joachim Hein, dem Ärztlichen Direktor in Tönsheide, für die pflegerische Vernachlässigung von Tuberkulose-Patienten.
- ↑ Hoch, Gerhard; Schwarz, Rolf (Hrsg.): Verschleppt zur Sklavenarbeit: Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter In Schleswig-Holstein. 2. Aufl., Alveslohe und Rendsburg 1988. S. 133.
- ↑ Hoch, Gerhard; Schwarz, Rolf (Hrsg.), S. 133.
- ↑ Hoch, Gerhard; Schwarz, Rolf (Hrsg.), S. 133.
- ↑ Sterbebuch: Standesamt Rendsburg-Land in Schacht-Audorf. Jahrgang 1942 bis 1944 und Sterbebuch: Standesamt Rendsburg-Land in Schacht-Audorf. Jahrgang 1945 bis 1949.
- ↑ siehe Tabelle S. 23 - 26. Liste der auf dem Friedhof in Osterrönfeld beigesetzten Ostarbeiter
- ↑ Gemäß Aussagen von Dora Reicher im Gespräch am 23.02.2010 im Handarbeitskreis der Kirchengemeinde und Herr Siegesmund Mundt im Telefonat am 02.03.2010.
- ↑ Sterbebuch: Standesamt Rendsburg-Land in Schacht-Audorf. Jahrgang 1942 bis 1944. / S. a. Liste der auf der Kriegsgräberstätte im Schäferkatenweg beigesetzten Ostarbeiter. 5.27 - 29.
- ↑ o.A.: „Zwangsarbeiter aus der Ukraine: Rückkehr nach 60 Jahren“. Landeszeitung vom 28.04.2004. S. 17.
- ↑ Boßmann, Dieter: Ehemalige ZwangsarbeiterInnen aus der Ukraine In Deutschland. In: Gegenwind 189, Juni 2004. URL: http://www.gegenwind.info/189/zwangsarbeit.htmi (12.01.2010)
- ↑ Fotos aus: o.A.: „Zwangsarbeiter aus der Ukraine: Rückkehr nach 60 Jahren“. Landeszeitung vom 28.04.2004. S.17.
- ↑ Anmerkung bei der Digitalisierung im August 2026: Laut Liste vom 13. Mai 1946 (https://collections.arolsen-archives.org/de/document/70728744) wurde er in der Grabanlage II 56h in Schacht-Audorf bestattet. Gleiches ist auch auf der Rückseite der nachträglich erstellten Sterbeurkunde aus dem Jahr 1949 vermerkt (https://collections.arolsen-archives.org/de/document/76699600).