Aukrug als Kulisse für Film- und Fernsehproduktionen
Aukrug war als kleinerer Drehort Kulisse für Film- und Fernsehproduktionen. Die Gemeinde im Naturpark Aukrug bietet durch ihre landschaftliche Prägung und historische Gebäude Kulissen für Dokumentationen und regionale Produktionen. Folgende private und professionelle Filme wurden seit 1975 gedreht:
Aukrug im Wandel der Zeiten
Aukrug im Wandel der Zeiten ist ein Film über Aukrug von Paul Fred Heinrich aus dem Jahr 1975. Der ursprünglich mit Super-8 aufgenommene Amateurfilm wurde mit freundlicher Genehmigung seines Sohnes Thomas Heinrich digitalisiert und 2022 im Rahmen des Aukrug Geschichte Wiki auf Youtube veröffentlicht. Er ist rund 17 Minuten lang, das Bild- und Tonmaterial wurde zu einer kleinen Geschichte mit Vater und Sohn geschnitten.
Im November 2021 informierte Thomas Heinrich das Chronikteam darüber, dass sein Vater, damaliger Leiter des VHS Filmclubs Aukrug, ca. 1975 einen Super-8-Schmalfilm gedreht habe. Dieser Film ("Aukrug - im Wandel der Zeiten") handele von der Geschichte Aukrugs, beginnend von dem in den Chroniken erwähnten "Daso von Ennige" bis in die damalige Zeit der Filmerstellung. Der Film, vielleicht ein "historisches Kleinod für das Wiki", sei 1983 an eine ihm bekannte Familie verliehen worden und wäre dort womöglich noch auffindbar. Irgendwie wäre dieser Film nie zu ihm zurückgekommen, und als er in ein anderes Bundesland umzog verlor er die Angelegenheit aus den Augen und aus dem Sinn.
Ein Mitglied des Chronikteams kannte die Tochter der o.g. Familie und kontaktierte diese genau in der Woche, als sie dabei war den Haushalt ihrer Eltern aufzulösen. Die Filmkassette sei ihr aufgefallen und befände sich in den Kartons mit den bereits aussortierten Dingen, die allerdings vor einer Entsorgung noch einmal gesichtet werden sollten. So gelangte der Film gerade noch rechtzeitig in die Obhut des Museumsvereins, der ihn digitalisierte und am 17. April 2022 auf seinem Youtube-Kanal veröffentlichte.
Hier kannst Du den Film auf Youtube ansehen.
Kleiner Langschläfer hellwach – Die Haselmaus
Die Gemeinde Aukrug in Schleswig-Holstein war 2014 der Hauptdrehort für den Naturfilm Kleiner Langschläfer hellwach – Die Haselmaus von Joachim Hinz.
Große Teile des 45-minütigen Dokumentarfilms entstanden in der Natur rund um den Mittelholsteinischen Golf-Club Aukrug. Der Film zeigt das Leben der seltenen Haselmaus in den Hecken und Wäldern der Region und wurde im Auftrag des WDR produziert. Regisseur und Kameramann Joachim Hinz nutzte die unmittelbare Umgebung für die Aufnahmen, wobei der Golfplatz als idealer Lebensraum für die Nager diente.
Aukrug 5-Sterne-Ort im Herzen Schleswig-Holsteins
Der Imagefilm Aukrug 5-Sterne-Ort im Herzen Schleswig-Holsteins wurde zur 888-Jahrfeier der Gemeinde Aukrug im Juli 2016 von Joachim Hinz erstellt. Der Film wurde erstmals am 8. Juli 2016 im Rahmen der Aukrug-Woche der Öffentlichkeit präsentiert und ging am gleichen Tag bei Youtube "online".
Das Organisationsteam der Jubiläumsfeier hatte die Erstellung eines Imagefilmes vorgeschlagen, damit besonders die Kurgäste der Fachklinik Aukrug vor der Anreise einen ersten Eindruck von Aukrug bekommen. Ziel war auch, dass bei einer Eingabe von "Aukrug" in eine Suchmaschine ein qualitativ hochwertiges und relevantes Video angezeigt wird. Die Gemeinde beauftragte den Aukruger Dokumentar- und Tierfilmer Joachim Hinz mit der Umsetzung.
Den Titel wählte Joachim Hinz aus, weil ihm bei den Dreharbeiten klar wurde, wie viele Facetten die fünf Sterne, gemeint sind die Ortsteile Innien, Bargfeld, Bünzen, Böken und Homfeld, haben. Aus den veranschlagten 3-4 Minuten Filmmaterial für den Trailer wurden 10 1/2 Stunden, die schließlich in der Timeline seines Schnittprogramms zum Kürzen anlagen. Am Ende kam schließlich eine Länge von 12 Minuten heraus, die einen Ausschnitt zeigen, was alles in Aukrug passiert und mit wie viel Engagement die Aukruger:innen das Leben im Ort gestalten.
Nach 9,5 Jahren hatte der Film Mitte Januar 2026 bei Youtube 12.000 Aufrufe erreicht.
Hier kannst Du den Film auf Youtube ansehen.