Postkarten aus Aukrug
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Inzwischen wurden über 330 Postkarten aus Aukrug für das Aukrug Geschichte Wiki digitalisiert. Dieser Artikel stellt einige Karten mit ihren Besonderheiten vor, die beim Durchblättern der Bilder in den Kategorien vielleicht nicht aufgefallen wären.
An der Kreuzung Heinkenborsteler Straße befand sich bis 1974 das Kriegerdenkmal Innien. Das kleine Gebäude an zweiter Stelle links im Bild ist die "Klüterkammer", die auf das Museumsgelände vom olen Hus versetzt wurde.
Kiosk am Bahnhof Innien, vermutlich 1950er Jahre, wohl aufgenommen aus dem Oberschoss im Kaufhaus Braasch. In der Bargfelder Straße 1 ist das Trafohaus der EWI Elektrizitätswerke Innien und Umgebung zu erkennen. Der Straßenverkehr quert noch zwei Gleise und die Itzheoer Straße führt noch über den heutigen alten ZOB. Die große Eiche im Garten der Kulturwerkstatt stand damals noch in der Mitte des Gartens.
Luftaufnahme vom Aukrug-Tivoli mit Biergarten vor der Verlegung der Itzehoer Straße. Vorne links im Bild steht noch das von Jürgen Kröger entworfene Trafohaus des Elektrizitätswerkes Innien (EWI). Dort wo im Vordergrund der Bus an der Haltestelle steht, wurde nach der Straßenverlegung der ZOB eingerichtet.
1931 mit der Windmühle Innien im Hintergrund.
Das RAD Reichsarbeitsdienst Lager Innien mit einigen baulichen Veränderungen. Spätestens ab 1942 wurde die Anlage für Zwangsarbeiter genutzt. Vorgesehen war das Lager nun für 70 bis 75 Personen, inhaftiert waren Franzosen und Belgier. Viele von ihnen wurden bei der Dampfziegelei Innien GmbH eingesetzt.
Postkarte Aukrug-Böken, gelaufen 1941. Links die Böker Schule in der Böker Straße 39, vor der sich noch ein Teich befindet, der für den Bau des Ehrenmals 1953 zugeschüttet wurde. Rechts oben die Kreuzung Poststraße/Böker Straße, wo damals noch der Gedenkstein "Up ewig ungedeelt" an der (ehemaligen) Doppeleiche stand. Rechts unten das Kriegerdenkmal Böken auf dem Dorfplatz.
Ehrenmal in Böken vor der Schule ca. 1957. Auf dem vorderen Teil der Fläche pflanzte man Heide, hinten kleine Birken, und setzte am Weg rechts und links des großen Findlings 26 kleine Steine mit den Namen der Gefallenen und Vermissten. Der große Findling wiegt etwa sechs Tonnen und wurde mit einem Tieflader aus Heinkenborstel geholt.