Postkarten aus Aukrug

Aus Aukrug Geschichte Wiki
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Inzwischen wurden über 330 Postkarten aus Aukrug für das Aukrug Geschichte Wiki digitalisiert. Dieser Artikel stellt einige Karten mit ihren Besonderheiten vor, die beim Durchblättern der Bilder in den Kategorien vielleicht nicht aufgefallen wären.

Die älteste bisher bekannte Aukrug-Postkarte aus dem Jahr 1893
So viele Bäume standen 1923 in der Hauptstraße. Links unter Hausnummer 11 die alte Post.
Über dem Dach des Reservelazaretts Tönsheide weht die Flagge vom Roten Kreuz


Liegehalle Tannenfelde Ende der 1920er Jahre für die Luftkur (auch Freiluftkur, Luftliegekur, Freiluftliegekur oder Freiluft-Liegekur) der Patienten.
Liegehalle Tannenfelde: Die Luftkur ist eine Form der Klimatherapie, die ab dem 19. Jahrhundert längere Zeit als Standardtherapie bei Tuberkulose galt.
Liegehalle Tannenfelde: Die Patienten lagen dabei mehrere Stunden täglich auf Liegestühlen im Freien oder in offenen Liegehallen. (wikipedia)


An der Kreuzung Heinkenborsteler Straße befand sich bis 1974 das Kriegerdenkmal Innien. Das kleine Gebäude an zweiter Stelle links im Bild ist die "Klüterkammer", die auf das Museumsgelände vom olen Hus versetzt wurde.
Kiosk am Bahnhof Innien, vermutlich 1950er Jahre, wohl aufgenommen aus dem Oberschoss im Kaufhaus Braasch. In der Bargfelder Straße 1 ist das Trafohaus der EWI Elektrizitätswerke Innien und Umgebung zu erkennen. Der Straßenverkehr quert noch zwei Gleise und die Itzheoer Straße führt noch über den heutigen alten ZOB. Die große Eiche im Garten der Kulturwerkstatt stand damals noch in der Mitte des Gartens.
Blick in die Bargfelder Straße auf dem unteren Teilbild. Rechts ist deutlich die Kate des Ochsenkruges zu erkennen, der auch nach dem Bau der neuen Gaststätte in der Hausnummer 2 offenbar noch einige Jahrzehnte erhalten blieb.


Innien: Hauptstraße mit Café und Meierei, gelaufen 1908, im Hintergrund die Meierei Innien (später Schlecker, jetzt Parkplatz Markant), die Brückengeländer über dem Burbek und der Bauernhof auf dem Grundstück der Hauptstraße 12 (Sparkasse).
Luftaufnahme vom Aukrug-Tivoli mit Biergarten vor der Verlegung der Itzehoer Straße. Vorne links im Bild steht noch das von Jürgen Kröger entworfene Trafohaus des Elektrizitätswerkes Innien (EWI). Dort wo im Vordergrund der Bus an der Haltestelle steht, wurde nach der Straßenverlegung der ZOB eingerichtet.
Krankenhaus Tönsheide, 1933 Fliegeraufnahme. Rechts im Bild an der Wiese die Liegehallen, weiter oben die alte Chefarztvilla, ein Holzhaus im Schwarzwaldstil. Oben im Hintergrund das Erholungsheim Tannenfelde, das früher auch Schloss Tannenfelde genannt wurde.


Die heutige Kulturwerkstatt vor der Erweiterung noch mit großem Balkon.
1931 mit der Windmühle Innien im Hintergrund.
1909 mach dem 1905 durchgeführten Umbau, bei dem der Balkon zu Gästezimmern umgebaut und die Bühne erweitert wurde.


Die Hauptstraße in Innien 1971 mit Spar-Markt und Bahnhofshotel
Gruss aus Innien 1904, Villen in Innien Bargfelder Straße, die heute alle noch erhalten sind. Oben links = Hausnummer 7, oben rechts = Hausnummer 3, unten = Hausnummer 15
Mit ChatGPT wurde die Karte 2026 koloriert und auf 8K optimiert.


Fünf Teilmotive dieser Karte aus dem Jahr 1901 wurden 1995 für die Titelseite der Geschichte Aukrugs genutzt.
Das RAD Reichsarbeitsdienst Lager Innien mit einigen baulichen Veränderungen. Spätestens ab 1942 wurde die Anlage für Zwangsarbeiter genutzt. Vorgesehen war das Lager nun für 70 bis 75 Personen, inhaftiert waren Franzosen und Belgier. Viele von ihnen wurden bei der Dampfziegelei Innien GmbH eingesetzt.
Im Erlenweg befand sich im ehemaligen Elektrizitätswerk das Arbeitslager Gau VII vom RAD Reichsarbeitsdienst. 1938 wurde das Lager aufgelöst und ins Rheinland verlegt.


Postkarte Aukrug-Böken, gelaufen 1941. Links die Böker Schule in der Böker Straße 39, vor der sich noch ein Teich befindet, der für den Bau des Ehrenmals 1953 zugeschüttet wurde. Rechts oben die Kreuzung Poststraße/Böker Straße, wo damals noch der Gedenkstein "Up ewig ungedeelt" an der (ehemaligen) Doppeleiche stand. Rechts unten das Kriegerdenkmal Böken auf dem Dorfplatz.
Dorfstraße 21 in Bargfeld, davor vermutlich Familie Harder. Der Gedenkstein "Up ewig ungedeelt" und die Doppeleiche sind gut zu erkennen.
Ehrenmal in Böken vor der Schule ca. 1957. Auf dem vorderen Teil der Fläche pflanzte man Heide, hinten kleine Birken, und setzte am Weg rechts und links des großen Findlings 26 kleine Steine mit den Namen der Gefallenen und Vermissten. Der große Findling wiegt etwa sechs Tonnen und wurde mit einem Tieflader aus Heinkenborstel geholt.