Padenstedt

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Padenstedt auf einer Karte von 1880

Padenstedt, früher auch Padenstide genannt, ist eine Gemeinde im Kreis Rendsburg-Eckernförde in Schleswig-Holstein.

Historische Beschreibung

Padenstedt (vorm. Padenstide), Dorf an der Stör, 3/8 Meile südwestlich von Neumünster, Amt und Kirchspiel Neumünster, im Aukrug; enthält 9 Vollhufen, 1 Halbhufe, 2 Drittelhufen und 11 Kathen (7 1/8 Pflüge); eine ausgebaute Stelle wird Padenstedterfeld genannt. - Schule (40 Kinder) - Wirthshaus, Schmiede; auch wohnt hier eine Hebamme. - Volkszahl: 180. Areal - 1.209 Steuertonnen. Der Boden ist sandigt und nicht sehr fruchtbar; die Wiesen sind größtentheils moorigt. Im Landregister von 1632 werden einzelne Ländereien Ruschkuhlen, Herrenkamp, Wurthwisch, Raleffshoop, Halenbrook, Ipenschün, Vierth, Stitz, die Höfe Marienbrook (eine Wiese heißt noch Mehringsbrookwiese), Bothkrog, Gucksbek, und Haselhöfe genannt. 1847 brannten hier 14 Gebäude ab. Die Zehnten dieses Dorfes verlieh Bischof Adelbert schon 1141 dem Neumünsterschen Kloster. 1245 werden 2 Adliche Otto und Erp v. Padenstedt erwähnt. Die Benennungen der Ländereien Wurthwisch, die Höfe und Hasselhöfe lassen darauf schließen, daß auf der Feldmark von Padenstedt das neben Padenstedt 1141 genannte ehemalige Dorf Padenwurth im Kirchspiel Neumünster, in welchem das Kloster damals ebenfalls die Zehnten erhielt gelegen habe.[1]

Weblinks

Einzelnachweise