AI Aukruger Interessengemeinschaft

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Die Kandidaten der AI 1994 — von links: Andreas Andresen, Klaus-Peter Bargheer, Margit Timmermann-Schaper, Siegfried Carstens, Johannes Carstens, Rolf Schaper, Maren Claussen-Stolzen-berg, Ratje Reimers

Ende 1981 hat sich die Aukruger Interessengemeinschaft, kurz AI[1], formiert. Sie wurde gegründet von einer Gruppe politisch interessierter und aktiver Bürger Aukrugs. Die Mitglieder dieser Gruppe haben sich Ende der siebziger Jahre in der Anti-Kernkraftbewegung kennengelernt. Seit dieser Zeit wurden mehr und mehr die ökologischen Interessen in der Politik vertreten. Da „grüne" Aspekte zur damaligen Zeit von den etablierten Parteien nicht vertreten wurden, hatten Gruppierungen dieser Couleur schnell Aufwind. Die AI begann mit ein paar aufklärenden Flugblättern ihre damals noch außerparlamentarischen Aktionen in Aukrug und nur auf Aukrug bezogen.

Heftige Kritik einerseits und Sympathie andererseits bestärkte die Gruppe in ihrem Handeln, so daß sie am 2.12.1981 eine Satzung zur Gründung der AI als kommunale Wählergemeinschaft beschloß. Treibende Kraft war damals Ratje Reimers mit den Gründungsmitgliedern Margit Timmermann-Schaper, Rolf Schaper, Heinke Carstens, Johannes Carstens, Maike Carstens-Behrens u.v.a. Die Ziele laut Satzung sind:

  • der Einsatz für eine harmonische Entwicklung der Dörfer Aukrugs und für den Erhalt des Dorfcharakters
  • Schutz von Landschaft und Natur
  • sparsame Energie- und Rohstoffverwendung sowie Förderung umweltfreundlicher Energieerzeugung.

Der Antritt zur Kommunalwahl 1982 klappte noch nicht, aber 1986 erreichte die Al über 13 Prozent der Wählerstimmen. Ratje Reimers und Johannes Carstens konnten damit in der Gemeindevertretung mitarbeiten. Der derzeitige Vorstand besteht aus Johannes Carstens, Margit Timmer-mann und Siegfried Carstens, die auch für die AI in der Gemeindevertretung mitarbeiten.

Einzelnachweise