Kommunalwahlen in Aukrug

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Übersicht der landesweiten Wahlbeteiligung und Ergebnisse von 1959 bis 2013
Gemeindevertretung 1970-1994 Sitzverteilung

Bei den Kommunalwahlen in Aukrug wird alle fünf Jahre die Gemeindevertetung gewählt, die ohne Übergangmandate aus 17 Mandatsträger:innen besteht. Neun Mandate werden in den drei Wahlbezirken Innien Nord, Böken/Bünzen und Innien Süd (mit Bargfeld und Homfeld) direkt gewählt, acht über die Listenplätze vergeben.

Seit 2013 können die Aukruger Bürger:innen zwischen fünf Parteien beziehungsweise Wählergemeinschaften entscheiden: CDU, die SPD, die FDP, die AI Aukruger Interessengemeinschaft und die EfA Einwohner für Aukrug.

Seit 2008 gilt in Schleswig-Holstein keine Fünfprozenthürde mehr aufgrund einer erfolgreichen Klage des Landesverbandes von Bündnis 90/Die Grünen vor dem Bundesverfassungsgericht.

Bürgermeister der Gemeinde Aukrug

  • 1970–1985: Hans August Jensen (CDU)
  • 1985–1990: Eitel-Wolf Necker (CDU)
  • 1990–1994: Reimer Reimers (SPD)
  • 1994–1998: Heinrich Hermann Behr (FDP)
  • 1998–2018: Nils Kuhnke (CDU)
  • seit 2018: Joachim Rehder (SPD)

Kommunalwahl 1970

Es werden noch Informationen und Daten gesucht.

Kommunalwahl 1974

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Kommunalwahl 1978

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Kommunalwahl 1982

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Kommunalwahl 1986

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Kommunalwahl 1990

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Kommunalwahl 1994

Die neue Gemeindevertretung
Drei Bürgermeister: Der neue Bürgermeister Heinrich-Hermann Behr (Mitte), rechts Reimer Reimers (1990-1994), links Eitel-Wolf Necker (1985-1990)

2513 Wahlberechtigte (91 mehr als 1990) hatten die Wahl zwischen insgesamt 36 Kandidaten der CDU, SPD, FDP und AI. Der Wahlkampf war eher ruhig, der Ausgang inklusive Bürgermeisterwahl aber ungewohnt spannend. Das lag vor allem daran, daß Bürgermeister Reimers der SPD als Kandidat nicht mehr zur Verfügung stand und sich viele Wähler deshalb umorientieren mußten.

Um es vorweg zu sagen: Die bisher größte Gemeindevertretung wählte den Kandidaten der kleinsten Partei zum Bürgermeister. Wie kam es dazu?

Als am Ende des Wahltages (die Wahlbeteiligung war im Vergleich zur vorigen Wahl leicht angestiegen) die Stimmen ausgezählt waren, zeigte sich, daß die AI der SPD einen Sitz abgenommen hatte. Die CDU brachte alle Direktkandidaten durch und errang einen Sitz mehr, als ihr nach dem Stimmenverhältnis zustand. Das führte zu jeweils einem weiteren Sitz bei SPD und FDP, statt 17 gab es nun 20 Gemeindevertreter, und zwar 9 für die CDU, 6 für die SPD, 3 für die AI und 2 für die FDP.

Die Bürgermeisterwahl Mitte April war somit offen und verlief überraschend: Die SPD zog ihre Kandidatin zurück, und somit standen nur noch die Kandidaten der CDU und FDP zur Verfügung. Gewählt wurde der Landwirt Heinrich-Hermann Behr von der FDP. Erster stellvertretender Bürgermeister wurde Hermann Carstens (CDU) und 2. stellvertretende Bürgermeisterin Hannelore Gehringer (SPD).

Die Ausschüsse wurden mit folgenden Vorsitzenden besetzt:

  • Bau- und Planungsausschuß: Hermann Carstens (CDU)
  • Haupt- und Finanzausschuß: Rolf Schneekloth (SPD)
  • Ausschuß für Öffentliche Einrichtungen: Gerd Heine (CDU)
  • Ausschuß für Schule, Jugend und Sport: Claus Ratjen (CDU)
  • Sozialausschuß: Hannelore Gehringer (SPD)
  • Ausschuß für Umwelt und Landschaftspflege: Ratje Reimers (AI, bürgerliches Mitglied)
  • Ausschuß für Fremdenverkehr, Naherholung und Wirtschaftsförderung: Gerd Looft-Böttiger (CDU)

In den Kreistag wurde Eitel-Wolf Necker direkt gewählt, er hatte auch in der letzten Wahlperiode die CDU vertreten. Gerhard Gehringer kam über die SPD-Liste ebenfalls in den Kreistag. In der konstituierenden Sitzung des Kreistages wurde Eitel-Wolf Necker zum 1. Vorsitzenden des Finanzausschusses gewählt.

Kommunalwahl 1998

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Wahlergebnis 1998 Absolut Prozent
Wahlberechtigte -
Wähler:innen
Gültige Stimmen -
CDU
SPD
FDP
AI

Kommunalwahl 2003

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Wahlergebnis 2003 Absolut Prozent
Wahlberechtigte -
Wähler:innen
Gültige Stimmen -
CDU
SPD
FDP
AI

Kommunalwahl 2008

Sitzverteilung 2008

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Wahlergebnis 2008 Absolut Prozent
Wahlberechtigte -
Wähler:innen
Gültige Stimmen -
CDU
SPD
FDP
AI

Kommunalwahl 2013

Sitzverteilung 2013

3160 Aukruger waren wahlberechtigt und konnten in der Aukruger Therapiepraxis, im Rübezahl, im Feuerwehrgerätehaus Bünzen, in der Tenne, im Feuerwehrgerätehaus Bargfeld und im Versammlungsraum ihre drei Stimmen abgeben. Nils Kuhnke (CDU) kandidierte erneut für das Bürgermeisteramt. Unterstützt wurde er von der AI und der FDP. Spitzenkandidat der SPD war Joachim Rehder, der sich auch um das Bürgermeisteramt bewarb. Die FDP wollte sich zurückziehen, trat aber doch wieder an, mit Norbert Johannsen an der Spitze. Die Liste der Aukruger Interessengemeinschaft führte Klaus-Peter Bargheer an. Spitzenmann von Einwohner für Aukrug war Marco Pahlke. Die EfA stellte keinen eigenen Bürgermeisterkandidaten, hatte sich vor der Wahl aber noch nicht festgelegt, welchen Kandidaten sie unterstützen würde.[1]

Wahlergebnis 2013 Absolut Prozent
Wahlberechtigte -
Wähler:innen
Gültige Stimmen -
CDU
SPD
FDP
AI
EfA

Kommunalwahl 2018

Sitzverteilung 2018
Wahlergebnis 2018 Absolut Prozent
Wahlberechtigte 3.189 -
Wähler:innen 1.929 60,5
Gültige Stimmen 5.242 -
CDU 2.056 39,2
SPD 1.545 29,5
FDP 381 7,3
AI 696 13,3
EfA 477 9,1
M. Westendorff * 87 1,7
* als Einzelbewerber

Siehe auch

Einzelnachweise