Archiv:A-Jugend (TSV 1984)

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TSV Aukrug A-Jugend 1983

A-Jugend

Schwierigkeiten begleiteten schon die Vorbereitungsphase der A-Jugend-Mannschaft. Nur 11 Spieler der entsprechenden beiden Jahrgänge standen zur Verfügung. Um die Serie der 18 Pflichtspiele zu bestehen, war mit Sicherheit ein größerer Stamm vonnöten. Also mußten einige Spieler der B-Jugend in den Kader der A-Jugend aufrücken und diesen auf 13 Spieler erweitern.

Durch Verletzungen in den Vorbereitungsspielen reduzierte sich das Aufgebot der A-Jugend wieder um zwei Spieler. Erneut mußten Spieler der B-Jugend dazu beitragen, daß wenigstens 11 Spieler für die Begegnung der A-Jugend zur Verfügung standen.

Große Beteiligung bei den ersten Trainingsabenden. Die Motivation ist da. "Die packen wir alle. Uns soll erst mal einer schlagen!" - 3:3 Punkte aus den ersten drei Spielen. "Bei Polizei (0:3 verloren) haben wir doch nur Pech gehabt! Mit etwas Glück hätten wir ein Unentschieden geschafft! Wasbek werden wir es zeigen!"

- In Wasbek spielt die Mannschaft gut, hat Chancen, verliert jedoch schließlich dennoch 1:4.

- Zum Auswärtsspiel gegen Nortorf erscheinen nur noch 8 Spieler. Man verliert 1:8. Die Luft ist raus. Man hatte gar nicht bedacht, daß Spiele auch verloren werden können. Jetzt bringt das Spielen keinen Spaß mehr. Die Trainingsbeteiligung bewegt sich zeitweise bei 2 bis 3 Teilnehmern: Bei winterlichen Temperaturen und Regen und Sturm jagt man abends um 19.00 Uhr ja auch keinen Hund mehr aus dem Haus.

Die A-Jugend des TSV Aukrug wird zum Punktelieferanten. Bis zum März wird aus keinem Spiel mehr ein Punkt gewonnen. Unzufriedenheit und Gleichgültigkeit machen sich breit. Zu den Spielen erscheinen einige Spieler vielfach verspätet, bzw. ohne Vorankündigung gar nicht. Zu einem Auswärtsspiel kann aus diesem Grunde gar nicht erst angereist werden.

Fragen: Brauchen die Spieler wirklich mehr "Druck", wie von einigen Leuten und auch Spielern selbst, zu hören war? Ist so wenig eigener Antrieb vorhanden, seine Fertigkeiten zu verbessern, daß, wenn ein kurzfristiger Erfolg ausbleibt, die Bereitschaft zum Einsatz so sehr verlorengeht?

Zum Aufgebot der A-Jugend gehörten:

Jens Carstens, Andreas Kangarlou, Stefan Ritter, Volker Niemann, Thomas Harbeck, Thomas Langholz, Ingo Struve, Henning Struve, Marcus v. Temski, Sven Hierländer, Mathias Steuermann, Bernhard Glüsing; von der B-Jugend: Kai Broßeit, Thorsten Westphal, Olaf Drews, Stefan Raudonis; außerdem: Jörn Honermeier, der sich bereits zu Beginn der Serie einen Beinbruch zuzog.

VOLKER DREESSEN