Bücher von Aukruger Autorinnen und Autoren

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Eintrag in Kürschners Literatur-Kalender 1974

Es gibt einige Bücher von Aukruger Autorinnen und Autoren, die in diesem Artikel kurz in chronologischer Folge vorgestellt werden. Nicht darin enthalten sind Sachbücher oder Fachaufsätze, die über Aukrug handeln, da diese schon im Katalog aufgeführt sind und die Meisten davon im Vottext im Aukrug Geschichte Wiki zur Verfügung stehen. Solange keine weiteren Informationen über das Buch oder dessen Entstehung vorlagen, hat das Chronikteam zunächst den Rückentext des Buches übernommen.

Vera Münchow: Diverse Kinder- und Jugendbücher

Vera Müncow (Pseudonym: Vera Anders) lebte mit ihrem Ehemann, dem Schriftsteller Heinz Münchow (1929–2005), bis 1974 in dem als Dichterkate bekannten Haus in der Hauptstraße 57 in Aukrug-Innien.

In den Siebzigerjahren veröffentlichte sie eine Reihe von Mädchenbüchern. Der Eintrag von Vera Münchow im Kürschner Literatur-Kalender des Jahres 1974 listet ihre Bücher auf, die bis dahin erschienen waren und vermutlich alle in ihrer Aukruger Zeit entstanden sind.

Wolfgang Kuhn: Gedanken am Weg

Gedanken am Weg

32 Seiten, Süddeutsche V.-G., Ulm, 1980

Gedichtband, der in "Die Reihe für dich" erschienen ist.

Fritz Bringmann: Erinnerungen eines Antifaschisten

Erinnerungen eines Antifaschisten

Konkret-Literatur-Verlag, Hamburg 2004, ISBN 9783894582319

Fritz Bringmann schildert seinen Widerstand gegen das Naziregime, die unmenschliche Behandlung, aber auch die Solidarität der Gefangenen in den Konzentrationslagern und die Zeit bei der 2. SS-Baubrigade bis zu seiner Flucht 1944. Aber auch den Neubeginn 1945, den Aufbau der FDJ in Lübeck, die Fortsetzung der antifaschistischen Arbeit, die Renazifizierung des Staatsapparates, das KPD-Verbot, die Ungerechtigkeiten der Entschädigungsverfahren sowie den jahrzehntelangen Kampf um eine Gedenkstätte am Ort des ehemaligen KZ Neuengamme.

Gerade siebzehnjährig wird der Lübecker Handwerkslehrling Fritz Bringmann von der Gestapo verhaftet, gefoltert und in den Konzentrationslagern Sachsenhausen und später Neuengamme inhaftiert. Bereits als Sechzehnjähriger hatte der Sohn einer sozialdemokratischen Arbeiterfamilie begonnen, antifaschistischen Widerstand zu organisieren. In seinen Erinnerungen schildert Fritz Bringmann seine Beweggründe, dem Naziregime Widerstand zu leisten, seine Erfahrungen als Häftlingssanitäter in Sachsenhausen und Neuengamme, wo er neben der unmenschlichen Behandlung durch die SS auch große Solidarität der Gefangenen erfährt und schließlich Kommunist wird, und die Zeit bei der 2. SS-Baubrigade in Osnabrück und Bremen bis zu seiner Flucht 1944. Aber auch über den hoffnungsvollen Neubeginn 1945 wird berichtet, den Aufbau der FDJ in Lübeck und das Engagement für ein demokratisches, einheitliches Deutschland, über die Fortsetzung der antifaschistischen Arbeit in Schleswig-Holstein und Hamburg in der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes und in der Lagergemeinschaft Neuengamme, über die Renazifizierung des Staatsapparates, das KPD-Verbot, antikommunistische Schikanen und die Ungerechtigkeiten der Entschädigungsverfahren.

Das Buch schließt mit der Darstellung des jahrzehntelangen Kampfes um eine Gedenkstätte am Ort des ehemaligen Konzentrationslagers Neuengamme. Fritz Bringmanns Erinnerungen sind zugleich ein Stück deutscher Zeitgeschichte.

Elke Fuglsang-Petersen: Big Skies

Big Skies

280 Seiten, BoD – Books on Demand (Verlag), 2015, ISBN 9783739206011

Was passiert, wenn eine 5-köpfige Familie aus Norddeutschland für drei Jahre in den Wilden Westen der USA zieht? Wie lebt, arbeitet und amüsiert man sich dort? Wie und was wird an amerikanischen Schulen gelehrt? Und was bekommt man einfach so auf der Straße mit? Welche Freiheiten bietet das Land der unbegrenzten Möglichkeiten tatsächlich, und wie geht man damit um? Vom flachen Land zwischen den Meeren, kurz hinter Dithmarschens Nordseedeich, geht es für 1111 Tage in die Mitte des nordamerikanischen Kontinents nach Denver im Bundesstaat Colorado.

Am Fuß der Rocky Mountains befindet sich das neue Zuhause, und nachdem der Start in den fremden Alltag gelingt, werden unbekannte Horizonte erkundet. Während die segelflugbegeisterten Eltern sich schon nach kurzer Eingewöhnung zum Kauf ihres Traumseglers entscheiden, probieren ihre drei Kinder andere neue Möglichkeiten aus. Und während Dad fleißig Geld verdient, hängt Mom die Hausarbeit an den Nagel…

Hella Westphal: Und dann kam Hannes

Und dann kam Hannes

225 Seiten, Books on Demand, 8. Juni 2021, ISBN 9783754335413

Hella Westphal, Jahrgang 1943, in einem kleinen Ort direkt an der Ostsee geboren, aufgewachsen und zur Schule gegangen, ist geprägt durch eine turbulente Kindheit mit sechs Geschwistern. Als Kriegskind geboren, erlebte sie schon früh den Andrang der Flüchtlinge. Auch das kleine Bauernhaus war bis unters Dach mit Fremden belegt. Nach ihrer Familiengeschichte "Grüne Inseln im Sand" und dem Roman "Emmi und Karoline" werden in ihrem neuesten Werk "Und dann kam Hannes" Geschichten, die das Leben schrieb, lebendig.

Es ist die Geschichte zweier junger Menschen, die sich am 08.09.1963 zufällig bei einer Familienfeier in Poppenbüttel treffen. Er lang und dünn mit schwarzen Haaren, die er wie Elvis mit Pomade zu einer Tolle geformt hat; sie ein schlankes junges Mädchen vom Lande, das in Winterhude bei einer Familie im Haushalt arbeitet. Sie sehen sich und wissen, dass sie zusammengehören.

Dieses Buch umspannt mehrere Jahrzehnte, Hannes' und Hannas Leben ausführlich beschreibend. Und weil man nicht verleugnen kann, woher man kommt, bekommen auch die Eltern, die es wahrlich nicht immer leicht hatten, eine Plattform.Alltagsgeschichten ihrer Eltern, der Kriegsgeneration, Flüchtlinge und Ausgebomte, sie alle bekommen ein Forum.

Hans-Jürgen Ruck: Abgestürzt und aufgestanden

Abgestürzt und aufgestanden

192 Seiten, tredition, 18. August 2022, ISBN 9783347711907

Hans Jürgen Ruck wächst in schwierigen Verhältnissen auf, doch von klein an begleitet ihn der Traum vom Fliegen. Er baut Modellflugzeuge und obwohl er mit vielen Hindernissen zu kämpfen hat, wird sein Traum schließlich wahr: Er wird Pilot! Doch dann trifft ihn ein entsetzlicher Schicksalsschlag: ein Absturz, der seinen Fluglehrer das Leben kostet und ihn schwer verletzt.

Am Tiefpunkt seines Lebens verlässt ihn seine Frau. Doch Hans Jürgen Ruck gibt nicht auf, er kämpft sich zurück in das Leben und erobert sich seinen Platz im Cockpit wieder zurück. Er findet eine neue Liebe und feiert berufliche Erfolge. "Abgestürzt und aufgestanden" ist eine Liebeserklärung an das Fliegen und das Leben.