Bünzen

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Ortsplan von Bünzen 1979

Bünzen, früher auch Bunzinge oder Bunzinghe genannt, ist ein Ortsteil der Gemeinde Aukrug im Kreis Rendsburg-Eckernförde in Schleswig-Holstein.

Historische Beschreibung

Bünzen (vorm. Buntzing), Dorf an der Bünzenerau, 2 M. nordöſtlich von Kellinghusen, Ksp. Nortorf – Von diesem Dorfe gehören zum A. Rendsburg, Kspv. Nortorf, 4 Vollh., 1 Achtelh., 2 Kathen mit, und 2 Kathen ohne Land, nebst einer Königl. Zeitpachts-Wassermühle. Zum Kloster Itzehoe gehören 1 Halbh., 1 Achtelh. und 4 Kathen. – Schule (50 K.). – Vz.: 152, worunter 1 Brannteweinbrenner und einige Handwerker. Auf der Au wird von hier aus auf sogen. Bollen viel Holz aus dem Amte Rendsburg nach der Stör verschifft. Von dem Areale gehören zum Amte: 537 Steuert, worunter 114 Ton. Wiesen; zum Kloster Itzehoe: 97 Steuert., worunter 7 Ton. Wiesen. Einzelne Ländereien heißen Hudenbrook, Brunsiek, Gassenhof, Wedelwiese, Barkhoe, Hillespök, Hörnkoppel, Sählenkamp, Hochbüntz, Kalkkamp, Bahrenbek, Eschhorn, Schlethsegen und Wisbek. Der Boden ist sandigt und moorigt und nicht sehr fruchtbar; die Wiesen sind gut, Moor ist wenig, und Hölzung gar nicht vorhanden; östlich vom Dorfe liegt eine große Strecke von einigen hundert Tonnen Haidelandes. – Zwei Grabhügel an der Landstraße nach Neumünster heißen Dithmarscherberge; ohne Zweifel fand hier 1317 die Schlacht statt, in welcher der Graf Gerhard der Große die Dithmarscher, als sie von ihrem Beutezug nach Holstein zurückkehrten, besiegte. – In einer Urkunde vom J. 1400 bescheinigt Johannes, Pfarrherr in Plön, daß eine Hufe Landes in Bünzing, welche vom Geschlechte v. Reventlow zu eines Priesters Präbende gegeben, mit Bewilligung des Hartwig Reventlow an's Kloster Itzehoe verkauft sei. – Johann Kule verkaufte im Anfange des 15. Jahrh. 2 Höfe dieses Dorfes an's Kloster Bordesholm. – Ehemals lag bei Bünzen an der Bünzenerau eine Burg, deren Stelle noch auf dem ehemaligen Gemeinheitslande Burg erkennbar ist; eine Koppel daneben heißt an der Burg. – Vormals wollte man hier einen Gesundbrunnen und Steinkohlen gefunden haben.[1]

Gebäude

Weblinks

Einzelnachweise