Genossenschaftswesen in Aukrug

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Die Geschichte der Genossenschaften in Aukrug hat Albert Lüthje 1978 in seiner Schrift umfassend dargestellt. Sie bildet sie Basis für viele neu entstandene Artikel über die einzelnen Unternehmen, deren Gründung und ihrer Entwicklung bis zur Auflösung.

Außer der VR Bank Schleswig-Mittelholstein ( als Nachfolgerin der Spar- und Darlehenskasse von 1896) der damaligen genossenschaftlichen Gründungen als eingetragene Genossenschaft erhalten geblieben. Immerhin wird das Meiereiwesen weiterhin von Genossenschaften geprägt, wie die Meierei Horst eG zeigt, in der beispielsweise die Wasbeker Meierei aufgegangen ist. An dieser Stelle soll nochmal zusammenfassend die allgemeine Entwicklung des Genossenschaftswesens in Aukrug von 1869 bis 1977 aufgezeigt werden. Die Liste der ehemaligen Genossenschaften in Aukrug führt alle im Bericht erwähnten Genossenschaften auf und liefert weitere Informationen.

Genossenschaftsgedanke wird lebendig

Die unverhältnismäßig dicht zusammenliegenden Dörfer mußten oft ein gewisses Eigenleben entwickeln und waren aufeinander angewiesen. Sie hatten wenig teil an dem jeweiligen wirtschaftlichen Aufschwung der Zeit, wohl aber immer vollen Anteil an Not- und Kriegszeiten, die über das Land hereinbrachen. Daraus erklärt sich auch der Wechsel in den Besitzverhältnissen. Nicht immer blieb der Hof in langer Generationenfolge in einer Familie. Alte Geschlechter vergingen und neue kamen! In den Häusern hingen die Bilder der dänischen Könige, denn die waren die Landesherren, aber trotzdem empfanden Hufner und Kätner, Knechte und Mägde, Handwerker und Hökerer deutsch und schleswig-holsteinisch.

Sie wollten nicht dänisch sein, aber auch nicht gerne preußisch. Sie wollten auch etwas mitbestimmen, aber nach 1866 kam eine Flut von Verfügungen von oben, die Veränderungen bis ins dörfliche Leben brachten. Man blieb abwartend und begann zu erkennen, wie sehr das königlich-preußische Patent von 1867 den Verlauf der schleswig-holsteinischen Geschichte verändern würde, auch das Leben im Aukrug. Aber man stellte sich nicht abseits, trotz der Enttäuschung über die verwehrte Selbständigkeit. Die Bauern blickten selbstbewußt und aufgeschlossen auf das, was die neue Zeit ihnen bringen werde, die sich ihnen politisch als das deutsche Kaiserreich und wirtschaftlich als ein großer Handelsraum mit neuen Ideen und dynamischer Kraft vorstellte.

Man lernte bald im Aukrug begreifen, daß der Gedanke „Einigkeit macht stark!" für einen landwirtschaftlichen Aufschwung förderlich sei. Fortschrittliche Bauern erkannten, daß manche Schwierigkeiten leichter zu bewältigen und manche Hindernisse besser zu überwinden seien, wenn man bereit sei, sich zu bestimmten Zwecken zusammenzuschließen. Der Genossenschaftsgedanke wurde lebendig, der Raiffeisengedanke begann zu zünden! Es gab vornehmlich im landwirtschaftlichen Bereich bald eine Flut von Genossenschafts- und Vereinsgründungen, so daß am Anfang des Jahrhunderts mehr als 25 Genossenschaften und Vereine im Aukrug zu zählen waren:

Die ungemein lebendig sprudelnde Antriebsquelle für diese erstaunliche Entwicklung war der „Landwirtschaftliche Verein an der Bünzau". Er konnte aber nur dadurch zur Wirkung gelangen, daß eine unternehmungsfreudige, aufgeschlossene Bevölkerung die Anregungen einer neuen Zeit aufnahm und realisierte.

Anfänge des landwirtschaftlichen Vereinswesens

Es war im Frühjahr des Jahres 1869 - wenige Jahre nach der Eingliederung der Herzogtümer in den preußischen Staat - als sich 21 Bauern aus den Aukrugdörfern und aus Wiedenborstel in Bünzen zusammenfanden, um für das Gebiet des Aukrugs ein landwirtschaftliches Casino zu gründen. Die Anregung hierzu hatte der Wanderlehrer des landwirtschaftlichen Generalvereins, Kiel, Dr. Giersberg, gegeben, der in mehreren Veröffentlichungen im "Landwirtschaftlichen Wochenblatt" die Auffassung vertreten hatte, daß neben den großen landwirtschaftlichen Vereinen, die sich oft über ein Kirchspiel oder gar ein Amt ausdehnten, kleinere örtliche Zusammenschlüsse entstehen müßten, ~ allen Dorfbewohnern - auch den kleineren Landwirten und Kätnern - die Teilnahme an den Versammlungen und sonstigen Veranstaltungen zu ermöglichen.

Erfahrungsgemäß nahmen an den Tagungen der landwirtschaftlichen Vereine nur die größeren Bauern teil. Er sah in diesen sog. Casinos - die Bezeichnung hatte er aus seiner rheinischen Heimat mit nach Holstein gebracht - hinsichtlich der Schulung und geistigen Weiterbildung der Landwirte eine Art Vorstufe zu den landwirtschaftlichen Vereinen. Über die Gründungsversammlung des Bünzener landwirtschaftlichen Casinos berichtete das "Landwirtschaftliche Wochenblatt, Kiel" unter dem 14. 4. 1869 wie folgt:

"Am 30. März war eine Versammlung in Bünzen anberaumt zum Zwecke der Begründung eines ländlichen Casinos, angeregt von dem Herrn Privat-Förster Christiansen; hier und in weiteren Kreisen bekannt als sehr thätig für Holz-Cultur.Es waren zu dieser Versammlung erschienen 21 Männer aus den Dörfern Böcken, Innien, Bünzen, Bargfeldt und Wiedenborstel, es wurde der Vorstand gewählt und zum Präsidenten fast mit Einstimmigkeit Herr Förster Christiansen, möge demselben dies eine Anerkennung sein für die vielen uneigennützigen Mühen und Beschwerden in Flur und Wald. Die Statuten sind berathen worden und festgesetzt und werden mit allernächstem dem Königlichen Landrathsamte zur Genehmigung eingesandt und wird aller Wahrscheinlichkeit nach, die erste ordentliche Versammlung des Casinos am Mittwoch vor Pfingsten abgehalten werden. Das Casino ist constituirt, mit vorläufig 23 Mitgliedern, ein Paar Abwesende haben Auftrag gegeben zur Einzeichnung; es ist sofort ein Quartalsbetrag an den Cassirer eingezahlt und sind 5 Exemplare des landw. Wochenblattes auf der Post bestellt worden. Als Leser Ihres geschätzten Blattes habe ich diese vollendeten Thatsachen Ihnen nicht vorenthalten wollen. Meines Wissens ist dies das erste landwirthschaftliche Casino in den Herzogthümern, sollte aber schon eines existiren, so erlaube ich mir dasselbe collegialisch zu begrüßen. Der Name schwankte zwischen Casino an den Quellen der Stör oder Casino an der Bünzer Aue, und ist durch Beschluß festgesetzt: Casino an der Bünzer Aue, im April 1869."

Die Gründung erfolgte in Anlehnung an den landwirtschaftlichen Verein in Hohenwestedt, der wenige Monate später (23. Juli) mit allen Mitgliedern eine Wagenfahrt durch den Vereinsbezirk unternahm. Daran beteiligten sich auch zahlreiche Aukrugbauern und Bäuerinnen. Die Fahrt war - nach einem Bericht in den "Itzehoer Nachrichten" - vom schönsten Wetter begünstigt; sie verlief sehr befriedigend; 44 reich mit Blumen und Laubgewinde geschmückte Wagen - größtenteils von prachtvollen Pferden gezogen - fuhren "mit dem Schlage der Mittagsstunde" vom Versammlungsplatz in Hohenwestedt nach dem Gut Nienjahn. Der Berichterstatter fährt dann wie folgt fort: "Die musterhaft geführte und als solche bekannte Wirtschaft ist auf die großartigste Anwendung konzentrierter Düngemittel eingestellt. Mit Korn sind in diesem Jahr 121 t bestellt; von diesen nur 8 t mit sehr gutem Weizen, der mit Stalldünger gedüngt war. Das übrige Areal hatte 250 Ztr. Guano und 70 Ztr. Knochenmehl als Dünger bekommen. Von Nienjahn fuhr der Zug über Poyenberg und Henstedt in das Lokstedter Gehölz. Hier war vom Vorstand des landwirtschaftlichen Casinos an der Bünzener Au und einigen Mitgliedern des Vereins an der Stör unter altehrwürdigen prächtigen Buchen ein Festplatz hergerichtet wie er einladender zur Rast nicht sein konnte.

Zusammenfassender Bericht aus dem Jahre 1907

Die bisherigen Ausführungen zeigen, wie sehr das wirtschaftliche Leben unserer Aukrugdörfer durch eine allgemeine Förderung des Gemeinsinns schon frühzeitig in besonderer Weise geprägt wurde. Neben den erwähnten gemeinschaftlichen und genossenschaftlichen Einrichtungen wurden zahlreiche weitere Institutionen begründet und mit Erfolg betrieben. Darüber berichtete 1907 Verbandssekretär Jipp vom Verband der schleswig-holsteinischen landwirtschaftlichen Genossenschaften, Kiel, im "Landwirtschaftlichen Wochenblatt", der hier in Auszügen zitiert sei:

1
Reiche, nachahmenswerte Betätigung auf genossenschaftlichem Gebiet. Durch nachstehende Zeilen will ich von einem Bezirk berichten, der nicht vereinzelt dasteht, immerhin aber zeigen wird, wie viele Zweige des landwirtschaftlichen Betriebes durch den Zusammenschluß der Interessenten, durch die Genossenschaft, gefördert werden können. Es ist der Bezirk des landwirtschaftlichen Vereins an der Bünzau zu Innien, welcher die Dorfschaften Bargfeld, Böken, Bünzen, Homfeld und Innien umschließt.Diesem landwirtschaftlichen Verein, begründet 1868 unter Leitung des Vorsitzenden, Amtsvorsteher Gloy, haben die nachfolgenden genossenschaftlichen Organisationen mit in erster Reihe ihre Entstehung zu verdanken. Außer der belehrenden Tätigkeit, die ja jedem landwirtschaftlichen Verein als erstes Ziel obliegt, erkannte derselbe bald die den Genossenschaften innewohnende Kraft. Die erste Institution, welche diesem Verein das Leben verdankt, ist die Privat-Spar- und Leihkasse zu Innien.
2
Die Gründung der Bünzauer Ent- und Bewässerungs-Genossenschaft ist ein Werk des landw. Vereins. Dieselbe bezweckt die Regulierung und Entwässerung der Bünzau bis zur Mündung in die Stör von ca. 8 km Länge, wodurch wiederum die Regulierung der letzteren erfolgt ist. Im Jahre 1874 erfolgte die Errichtung des "Ersten schleswig-holsteinischen Waldverbandes", welcher die Pflege des Waldes und die Bepflanzung der Oedländereien bezweckt und, um dieses intensiver betreiben zu können, eine eigene Baumschule angelegt hat. Der Waldverband hat bisher sehr segensreich gewirkt. So sind in den letzten Jahren außer vielem sonstigen minderwertigen Ackerland cirka 200 Hektar Heideländereien mit dem Dampfpflug gepflügt dann angepflanzt. Es ist nicht zu verkennen, daß hierdurch einige sonst ganz waldarme Gemarkungen zu waldreichen umgewandelt sind, auch durch die Pflege der bestehende Laubwald sich bedeutend gebessert hat.
3
Im Vereinsbezirk besteht ferner eine Schweinezucht- und Absatzgenossenschaft mit dem Sitz in Innien. Ohne auch hier näher auf die Einzelheiten eingehen zu wollen, sei auch darauf hingewiesen, daß sie durch den gemeinsamen, auf genossenschaftlicher Grundlage basierenden Verkauf der Schweine ihrer Mitglieder durch die Geschäftsstelle der Landwirtschaftskammer (Absatz pro Jahr ca. 1 500 Schweine) bisher recht gute Erfolge erzielt hat. Daß sie nebenher durch Anschaffung und Einführung guter Deckeber für Verbesserung der Schweinezucht eintritt, ist wohl selbstverständlich.
4
Da es natürlich zu weit führen würde, alle bestehenden Genossenschaften eingehend zu würdigen, sei nur noch darauf hingewiesen, daß im Vereinsbezirk drei Dampfdresch-Genossenschaften bestehen, welche bis dahin auch mit gutem Erfolg arbeiteten. Hervorhebung verdient, daß die Buschhack-Genossenschaften eine zweckentsprechende Ergänzung der ersteren bilden, wie denn auch hier beide miteinander verbunden sind. Neben drei eingetragenen Meiereigenossenschaften, welche gut prosperieren, bestehen im Vereinsbezirk noch einige Hengstgenossenschaften und Ziegenzuchtvereine, welche ebenfalls zum Wohl und Vorteil ihrer Mitglieder arbeiten. Neben diesen Genossenschaften bestehen in den verschiedenen Dörfern Stiergenossenschaften, welche dazu berufen sind, die Viehzucht zu heben, und auch diese Genossenschaften können auf größere Erfolge zurückblicken.
5
Nicht unerwähnt darf bleiben, daß sich in der Gemeinde Innien eine eingetragene Wasserleitungsgenossenschaft gebildet hat. Durch diese ist es den einzelnen Haushaltungen ermöglicht, reines, gut es Trinkwasser bei angemessenen Preisen zu erhalten. Die Genossenschaft hat ein reiches Quellengebiet erschlossen, von dem das Wasser durch Reservoirs in die einzelnen Haushaltungen (auch Meierei) geleitet wird.
6
Zwei Eierverwertungsgenossenschaften des Bezirks entwickeln sich ebenfalls sehr gut, und der am Ort bestehende Bienenzuchtverein hat dafür Sorge getragen, daß Innien sehr musterhafte Bienenstände aufzuweisen hat. Schließlich wollen wir nicht unerwähnt lassen, daß sich die Interessenten sogar zu Telephongenossenschaften zusammengeschlossen haben, ein Zeichen, daß man mit Erfolg tätig ist, dem Landwirt alle Vorteile, welche zur Erleichterung und Verbesserung seines Betriebs beitragen, durch gemeinschaftliches Vorgehen zugänglich zu machen. Fassen wir das Gelesene zusammen, so werden wir erkennen, daß sich dieser Bezirk merklich dem Ideal eines Genossenschafters nähert.

Weltkrieg, Inflation und Anschlußzwang

Liquidation, Neugründung, vermehrte Neueintritte, Aufschwung, Abschwung – schon während des Ersten Weltkrieges lässt sich die gesamte Bandbreite von negativen und positiven Folgen für die ländlichen Genossenschaften beobachten. Bis 1918 konnten viele durch Bezug und Absatz und Viehverwertung zunächst von der Kriegswirtschaft zu profitieren, ihre Mitgliederzahlen und Umsätze erhöhen und einen wichtigen Beitrag zur Versorgung der Bevölkerung und des Heeres leisten. Andere, wie die Molkereigenossenschaften, hatten große Schwierigkeiten, es fehlten z.B. Kohlelieferungen für die Dampfmaschinen, der Betieb ruhte bei vielen gänzlich oder Genossenschaften lösten sich auf (für Aukrug noch nicht hinreichend untersucht).

Ein großer Teil der deutschen Genossenschaften hatte während des Ersten Weltkrieges und der nachfolgenden Inflation immense Schwierigkeiten zu überdauerten und erfuhr erst in den 1920er Jahren wieder einen allgemeinen Aufschwung[1]. Fatale Wirkungen auf die Vielfalt und die Leistungsfähigkeit des Genossenschaftswesens hatte der Anschlusszwang und die damit verbunden Auflösungen zur Zeit des Nationalsozialismus.

Nach 1933 wurden die meisten Genossenschaften in ihrem Betrieb eingeschränkt und manche genossenschaftliche und landwirtschaftliche Vereinigung aufgelöst. Bäuerlich-wirtschaftliche Selbstentfaltung war nicht erwünscht, dafür autoritäre, Leitung von oben, das "Führerprinzip". Auch das Vermögen der landwirtschaftlichen Vereine wurde aufgelöst und eingezogen. Das Ende des Landwirtschaftlichen Vereins an der Bünzau war damit besiegelt, ein Neustart nach 1945 gelang nicht. Sechs Dachverbände gab es 1933, denen sich rund 50.000 Genossenschaften angeschlossen hatten. Die drei Säulen des Genossenschaftswesens – der Gedanke der Selbsthilfe, die demokratisch gewählte Betriebsleitung und die durch die Mitglieder kontrollierte Unternehmensführung passte den Nazis nicht. Kraft der Genossenschaftsnovelle von 1934 hatten sich auch die letzten ungebundenen Genossenschaften, es waren rund 10 Prozent, einem Dachverband anzuschließen. Die Betriebsprüfung wurde obligatorisch. Im Zuge der verordneten Gleichschaltung mussten die genossenschaftlichen Vorstände in ihrer Mehrheit durch altgediente NSDAP-Mitglieder ersetzt werden. Per Gesetz vom 31. Mai 1935 wurden die angeblich nicht mehr überlebensfähigen Verbrauchergenossenschaften aufgelöst. Den Raiffeisengenossenschaften erging es nicht viel besser, den Wohnungsbau- und gewerblichen Produktionsgenossenschaften ebenso nicht: „Am Ende des Prozesses, von dem man sagen kann, er hat unterschiedlich lang gedauert, wurden alle Genossenschaften in die Deutsche Arbeitsfront integriert und die Vermögen auch liquidiert und vom Gemeinschaftswerk der Deutschen Arbeitsfront übernommen.[2]

Eine umfassende Untersuchung der Genossenschaftsbewegung in der Zeit von 1933 bis 1945 steht bis heute aus, so der Forschungsstand laut einer Fachtagung 2013. "Nach 1945 waren handelnde Personen in den Verbänden, aber auch Vertreter der Rechtswissenschaft, die diese Entwicklung gestützt und gefördert hatten, weiterhin im Genossenschaftswesen und in der Genossenschaftswissenschaft tätig und verhinderten die vom Bundesjustizministerium Anfang der sechziger Jahre bereits vorbereitete Aufhebung des gesetzlichen Anschlusszwanges. Das deutsche Genossenschaftswesen hat sich, so der resümiert der Autor Wilhelm Kaltenborn, niemals mit seiner Verstrickung in die nationalsozialistische Diktatur auseinandergesetzt."[3]

In Aukrug setzten die drei Meiereigenossenschaften sowie die Viehverwertungsgenossenschaft Innien ihren Betrieb nach dem Zweiten Weltkrieg fort. Auch die Wasserversorgungsgenossenschaft Böken "überlebte" und existiert als letzte der "alten" Aukruger Genossenschaften noch heute (2022).

Einzelnachweise

  1. 125 Jahre Genossenschaftsgesetz - 100 Jahre Erster Weltkrieg
  2. Den Nazis ein Dorn im Auge
  3. Wilhelm Kaltenborn: Die Überwältigung: Die deutschen Genossenschaften 1933/34, der Anschlusszwang und die Folgen, Books on Demand, Norderstedt 2020