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Weitere kulturelle Einrichtungen

Uns plattdütsch Theaterkrink

Reinhold Ohm liest auf Plattdeutsch vor
Ursel Ohm (2. von links) im Kreise der Mitspieler

von Ursel Ohm

„Alle Daag en beten Freid bruukt de Minsch to'n Leben! Un wenn he düt beeten Freid annern kann geben, warn darut en lüür-lütt Glück un kummt op een sülvst trüch!" Mit düsse Wöör heff ik bi unse letzten Opföhrungen dat Publikum begrööt, denn wi wüllt nix anneres as Freid maken un hebbt ok sülfst veel Spaß an't Speelen. Unse plattdütsche Speelkrink is nu all sößteihn Jahr old. In Verbinnung mit de Aukröger Volkshochschool hett mien Mann Reinhold Ohm düssen Krink 1979 gründt.

Föffteihn Lüüd hebbt sik damals meldt. Hüüt sünd noch dree Speelers dorvun aktiv darbi. Dat sünd Hermann Reimers, Frauke Müller un Wiebke Struve. So hebbt wi in düsse Tied 'n ganse Reeg Eenakter, toletzt ok twee Dreeakter, op de Bühn bröcht un kunnen allemal vör en vullen Saal speeln. Uns plattdütsch Theater kreeg jümmer mehr Frünn'. Wi hebbt nich blots bi Lipp op'n Saal speelt, sünnern ok in Wasbek, Gnutz, in de Aukroog-Kli- nik, in Dätgen, in de „Reichshalle" un dat Krankenhuus in Niemünster, in Brügge, Bordesholm un Hohenwestedt. So kunnen wi veel beleven!

Spaß hebbt wi hatt, as dat Fernsehteam vun „Queerbeet" keem. För de Sendung hebbt wi bi „Marga" in Gnutz op de Bühn en lütten Sketch opföhrt, so ut'n „Stegreif'. Dor hebbt wi den lütten Striet vun fröher twischen de Gnutzer un Inner dorstellt. Den annern Dag weern wi denn in't „Nordschau-Magazin" to sehn.

Un denn weern wi in'n April 1992 op'n tweeten Kreistheaterdag in Rendsborg mit darbi. Op de Bühn vun de Herderschool hebbt wi den Eenakter „De Kurschatten" geben. Uns Speelers hebbt ehr Saak bannig goot maakt. Ok uns Aukröger Kinner hebbt mit dat vergnögte Speel vun den Wettloop twüschen Haas un Swienegel veel Freid maken kunnt.

In'n Fröhjahr 1993 bün ik mit de Kinnergrupp op'n Scheersbarg to'n „Niederdeutschen Spielgruppentref-fen" ween. Dor weern alle „Fach-lüüd" tohoop. De weern vun de Speelfreid vun unse Jungs un Deems ut Aukroog ganz begeistert, un wi kreegen bannig veel „Vörhänge". 12 Jahr speel ik ok all mit de Kinner bi de Wiehnachtsfiern in de Aukroog-Klinik. In dat Jahr 1993 hebbt wi uns to'n ersten Mal an enen Dreeakter ranwagt. Wi hebbt — bi mi in'n Keller — düchtig öven müsst. Dat Stück heet „Dat Inserat" un wurr toerst in Wasbek un Gnutz opföhrt, un wat stünn dorna in't Blatt?! „Die Aukruger Laiendarsteller liefern in dem Stück eine Leistung ab, wie man sie nicht alle Tage zu sehen bekommt. Herausragend ist die Leistung von Monika Mahlke, die als schwerhörige Oma so überzeugend alles mißversteht, daß man sie sofort zum Ohrenarzt schicken möchte. Und ein weiterer Glanzpunkt ist der Auftritt von Jörg Bracker, der als tangotanzende Hausherrin den Zuschauern Lachtränen auf das Gesicht zauberte."

Den Eenakter „Haar in de Supp" hebbt wi dreemal opföhrt; toletzt an'n 5. 11.94 op dat grote Fest vun de Volkshochschool. De is ja dörtig Jahr old worm. Glieks dama sünd wi mit de Leseproben vun en nien Dreeakter anfungen. „Ja, so en Kerl bün ik" heet dat Stück. Düttmal speeln Frauke Müller, Monika Mahlke, Margrit Böttke, Jörg Bracker, Jürgen Göttsche und Hermann Reimers mit.

Alle Speelers vun uns Krink köönt en ganz lütt beten stolt ween op dat, wat wi toweeg bröcht hebbt. Overall, wo wi speelt hebbt, dörft wi geern wed- derkamen un wi hebbt veel nie'e Frünn funnen. De Speelkrink weer mien'n Mann — he is 1988 storven — an't Hart wussen, dorüm föhr ik de Krink mit Hölp vun Wiebke Struve un all de annern Speelmaten wieder, denn mit unse Theaterabende maakt wi veel Freid un deent unse plattdüütsche Spraak.

Speelmaten vun de plattdütsche Speelkrink:

aktive Spieler 1993:

Martina Heesch, Monika Mahlke, Frauke Müller, Hermann Reimers, Jörg Bracker, Jürgen Göttsche, Willi Rathjen, Birgit Köpke, Uta Struve

zur Verfügung bzw. Helfer:

Volker Rogge, Gerd Böttke, Albert Gall, Helmut Alke, Helga Niemann, Antje Michaelsen, Hauke Andersen

Leitung:

Wiebke Struve, Ursel Ohm

Seit Gründung des Spielkreises spielten mit:

Lothar und Helga Niemann, Ehrhardt Koopmann, Hans Wilhelm Biermann, Erika Grunow, Rosemarie Michaelsen, Claus Cohrt, Dieter Milkereit, Hinnerk Harms, Jan Engler, Peter Laser, Diana Stahmer, Ulrike Saunus, Harald Bek, Horst Raabe, Bärbel Thom, Annegret Vetterick, Rita Butenschön, Wiebke Struve, Gudrun Kruse, Anke Hennings, Britta Hennings, Kirsten Gloe, Ruth Friederich, Christian Wenzel

Der Frauenchor der Volkshochschule Aukrug

Der Frauenchor der VHS
Festkonzert mit dem Frauenchor in der Kirche

Singen ist ein Ausdruck der Lebensfreude, und viel Freude haben und machen die 48 aktiven Sängerinnen des Aukruger Frauenchores mit ihrem schönen Hobby. Neue Chormitglieder sind immer wieder von dem geselligen, lockeren und lustigen Klima auf den Übungsabenden sehr angetan, und das ist sicher auch ein Grund dafür, daß acht Mitglieder seit der Gründung immer noch dabei sind! Auf der Feier des 25jährigen Bestehens wurden sie 1991 mit der Silbernen Ehrennadel des Deutschen Sängerbundes ausgezeichnet. Es sind Anneliese Carstens, Käthe Rohwer, Elli Rudat, Ruth Drews, Ursel Johannsen, Gertrud Braun, Heike Butenschön und Marga Staben. Sie gehören zu den 16 Sängerinnen, die im September 1966 mit ihrem Chorleiter Sepp Esch den Frauenchor gründeten. Vorsitzende wurden damals Elli Rudat, Edith Thomsen und Marga Staben. Heike Butenschön übernahm die Kasse.

Kurz nach der Gründung trat der Chor dem Deutschen Sängerbund bei und schloß sich der Sängergruppe an der Westbahn an. Die regelmäßigen Übungsabende brachten bald erste Erfolge und schnell folgten die Auftritte immer dichter aufeinander. Zu den festen Bestandteilen des Jahresprogramms gehören das Offene Singen im Frühjahr, das Sängerfest an der Westbahn, das Stiftungsfest des Männergesangvereins Aukrug und das Singen in der Kirche zur Konfirmation, zur Adventszeit und am Heiligen Abend. Der Chor trägt bei zur Gestaltung der Seniorennachmittage, von Weihnachtfeiern und des Jahresfestes des Reichsbundes Deutscher Kriegsopfer. Auch sonst findet sich noch mancherlei Gelegenheit zum Singen, zum Beispiel auf allen Arten von Hochzeiten, auf Jubiläen und besonderen Geburtstagen.

1975 erfolgte der erste Wechsel an der Spitze des Chores. Die Musiklehrerin Hanna Necker übernahm die musikalische Leitung, Marga Staben den Vorsitz mit Elli Rudat als Stellvertreterin. Antje Lentfer übernahm das Amt der Schriftführerin. Es gab neue Impulse, der Chor wurde mit jungen Stimmen aufgefrischt und durch Instrumentalbegleitung ergänzt. 1985 übernahm die heutige Leiterin Gisela Rohwer den Chor. Wiederum gab es neue, anspruchsvolle Vorhaben, die mit Geduld und Gründlichkeit in die Tat umgesetzt wurden.

Ein Höhepunkt der letzten Jahre war das „Sängerfest an der Westbahn 1992", das anläßlich des 25jährigen Jubiläums des Frauenchors in Barg-feld stattfand. Es gestaltete sich zu einem wahren Festival der Chöre und Stimmen und wird allen Teilnehmern und Gästen in guter Erinnerung bleiben.

Männergesangverein Aukrug von 1882 e.V.

Programmbogen aus dem Jahre 1907
MGV Aukrug 1994
Fahnenweihe — alte und neue Fahne

Einen ausführlichen Bericht über den Männergesangverein, der vor über 100 Jahren gegründet wurde, findet man in „Die Geschichte des Aukrugs" auf den Seiten 375 — 379.

In der Nachkriegszeit wurde der Verein durch Otto Bruse geprägt. Er war 24 Jahre lang 1. Vorsitzender. Von den beiden Chorleitern Otto Godow und Konrad Rieckmann wurde anspruchsvolles Liedgut eingeübt, das Sängern und Zuhörern viele Freude brachte.

1979 übernahm der bisherige 2. Vorsitzende Hans-Helmut Rathjen den Vorsitz. Unter seiner Leitung feierte der Verein sein 100jähriges Jubiläum. Anläßlich einer Feierstunde in Itzehoe wurde der Verein von dem damaligen Landwirtschaftsminister Günter Flessner mit der vom Bundespräsidenten verliehenen Zelterplakette ausgezeichnet. Besonders beeindruckend war in diesem Jahr ein Festkonzert mit dem Frauenchor der Volkshochschule in unserer Kirche. Bei dem anschließenden Empfang mit ca. 400 Gästen im „Gasthof Au-krug" wurde die neue Vereinsfahne geweiht. Eine großzügige Spende des Schirmherrn Ministerpräsident Gerhard Stoltenberg machte diese Anschaffung möglich.

Höhepunkt des Jubiläums war am 7. August 1982 die Festveranstaltung im großen Zelt auf dem Sportgelände. Nach einem Umzug durch den festlich geschmückten Ortsteil Innien mit allen beteiligten 13 Chören der „Sängergruppe an der Westbahn" und einigen Gastchören folgten die Liedvorträge im Zelt. Bei dieser Veranstaltung wurde die enge Zusammenarbeit der beiden Aukruger Chöre sichtbar. Sie sangen neben den Einzeldarbietungen einige Lieder gemeinsam als gemischter Chor. Diese Gesangstücke kamen bei den Zuhörern sehr gut an.

Das Jubiläumsjahr hat der Chor mit seinem Leiter Thomas Taubert, dem 1. Vorsitzenden Hans-Helmut Rath-jen, dem 2. Vorsitzenden Hans-Jürgen Howoldt, Kassenwart Wolfgang Harms und Schriftführer Horst Engler mit Bravour gemeistert.

1984 übernahm Ingo Pahlke den 1. Vorsitz. Diese nicht immer ganz einfache Aufgabe erfüllt er mit Ruhe und Umsicht. Er wird unterstützt vom 2. Vorsitzenden Detlef Rathjen.

Der Kassenwart Klaus Strüben sorgt für „gesunde Finanzen", während Otto Butenschön als Schriftführer tätig ist. Hans Jürgen und Claus Butenschön waren zwischenzeitlich 2. Vorsitzende. Bei den Chorleitern folgte nach der zweijährigen Tätigkeit von Thomas Taubert 1983 Günter Ruddek. Von 1984 bis 1987 leitete Jens Jakobsen den Chor. 1988 zeigte die Vereinsführung Mut, indem sie den Chor einer jungen Chorleiterin anvertraute. Seitdem hält Ulrike Vogt die ca. 30 Sänger mit alten und neuen Liedern in Schwung.

Über 50 Jahre hat Max Brüggen als aktiver Sänger im Verein gesungen, er verkörperte als Ehrenmitglied ein Stück Vereinsgeschichte. Im Sommer 1990 ist er verstorben. 1991 hat der Verein den Namen in „Männergesangverein Aukrug von 1882 e.V." geändert und ins Vereinsregister eintragen lassen.

Neben dem jährlichen Stiftungsfest Ende November mit dem Frauenchor und den fördernden Mitgliedern singt der Chor bei goldenen Hochzeiten, am Volkstrauertag und zu Weihnachten in der Kirche gemeinsam mit dem Frauen- und dem Erlenhofchor. Einmal im Jahr wird am Sängerwettstreit auf dem Sängerfest der „Sängergruppe an der Westbahn" teilgenommen. 1992 konnte der Verein auf 110 Jahre erfolgreiches Chorsingen zurückblicken. Ein großer Teil der Aukruger sind passive Mitglieder des Vereins. Sie unterstützen so den Verein und den Chorgesang.

Damit der Männergesangverein weiterhin seiner Aufgabe gerecht werden kann, sind sangesfreudige Männer in der Sängergemeinschaft herzlich willkommen.

Der Amtsfeuerwehrmusikzug Aukrug

Der Amtsfeuerwehrmusikzug

Ein Weg, junge Menschen an Musik heranzuführen und die Freude am Musizieren zu wecken, ist „unsere Feuerwehrkapelle" (Amtsfeuerwehrmusikzug). Auf unterschiedlichen Veranstaltungen stellt er sich immer wieder dem Publikum vor. Feste Veranstaltungen sind die Laternenumzüge, Dorf-, Feuerwehr- und Amtsfeuerwehrfeste, Geburtstage, grüne; silberne und goldene Hochzeiten, Volkstrauertag und als Höhepunkt das jährliche Kreisfeuerwehrkonzert im „Bullentempel" Rendsburg. Hier können die Aukruger mit anderen Musikzügen wetteifern. Man freut sich immer wieder, wenn sie unter der Leitung von Heinz Schnack ihre Musikstücke vorstellen. Die Saxophone und Klarinetten jubilieren, die Trompeter und Hornbläser schmettern die Töne aus ihren Blechinstrumenten, die Posaunen schallen, die Tuba, das Schlagzeug und das Becken geben den Takt an und die Trommler wirbeln. Wenn in Rendsburg alles klappt, dann haben sich die wöchentlichen Übungsabende mit Ausbildungsleiter Heinz Schnack gelohnt, und der Musikzugführer Horst Mester ist zufrieden.

Der Amtsfeuerwehrmusikzug ist seit 1971 aktiv. Zu den Gründungsmitgliedern und heute noch aktiven Kameraden zählen: der Flügelhornist Horst Mester, Tenorhornist Hans Grunow, Posaunist Fritz Kleinschmidt; an der großen Trommel Gerhard Anczykowski und der Übungsleiter Heinz Schnack mit seiner Trompete.

Es wurden auch die ersten Frauen in den Musikzug und somit in die Feuerwehr eingebunden. Nach dem Taktstock von Heinz Schnack musizieren heute 24 Kameradinnen und Kameraden. Die Feuerwehrkapelle in den 30er Jahren

„Dat ole Hus" in Bünzen - Museum zur Volkskunde des Aukrugs

Kern des Museums ist die alte Kate von Harms
Links die Schäferkate, rechts der Stall aus Innien
Edith Hauschild mit Minister Engelbrecht-Greve und Landrat Jacobsen (1969)
Werner Hauschildt in der Grootdör

— Ohne Vergangenheit keine Zukunft —

Dies schrieb der ehemalige Landwirtschaftsminister Engelbrecht-Greve ins Gästebuch des Museums, und diese Worte könnten eine Art Motto für Aukrugs Heimatmuseum sein.

„Dat ole Hus" ist den meisten Einwohnern bekannt. Der sehr genauen Beschreibung durch Lehrer Bänger in der vorigen Chronik-Ausgabe ist kaum etwas hinzuzufügen.

Die Bezeichnung Museum zur Volkskunde wurde gemeinsam mit Dr. Lühning aus Schleswig entwickelt, der die dortige volkskundliche Sammlung zusammengetragen hat. Er hat der Familie Hauschildt stets einen fachmännischen Rückhalt gegeben.

Die Mitgliedschaft in der Arbeitsgemeinschaft der Schleswig-Holsteinischen Museen und im Verein der Museen und Sammlungen im Kreis Rendsburg-Eckernförde bringt dem Museumsleiter Werner Hauschildt neben Anerkennung der für das Museum geleisteten Arbeit auch ständig fruchtbare Anregungen und neues Wissen.

Durch vier zusätzliche kleine Gebäude, die im Aukrug abgebaut und hier wieder neu errichtet wurden, entstand ein „Freilichtmuseum". Der Stall aus Innien, die Schäferkate aus Homfeld und der Stall und Bienenstand aus Bünzen fügen sich gut in die Umgebung ein.

Das Museum der Familie Hauschildt ist privat aufgebaut und wird auch von ihr unterhalten. Die Finanzierung ist nur möglich durch den Betrieb des ,,Museumskroog". Die Gäste kommen sonnabends, sonntags und feiertags von 14 bis 18 Uhr ins „Ole Hus", in der Woche ist auf Anmeldung geöffnet. Von den Eintrittsgeldern der Führungen werden die laufenden Kosten gedeckt. Da fast alle Besucher mit dem Bus oder PKW kommen, bittet das „Ole Hus" die Bünzer um Verständnis für die parkenden Autos. Die Existenz des Museums hängt von den auswärtigen Gästen ab, denn öffentliche Fördermittel gibt es kaum. Für das Jahr 1994 z.B. betrugen die gesamten Zuwendungen von außen 250 DM in Form einer Spende der Sparkasse in Bad Oldesloe.

Etwa 80% der gesammelten Sachen stammen von den Einwohnern der umliegenden Dörfer, denen sich die Familie Hauschildt dafür sehr zu Dank verpflichtet fühlt.

Kulturförderverein der VHS Aukrug

Der Vorstand des Kulturfördervereins — von links: Heiner Schaalburg-Logan, Heike Logan, Johannes Carstens, Sybille Butenschön, Grudrun Bollig (oben), Maren Clausen-Stolzenburg

Der „Kulturförderverein der Volkshochschule Aukrug" wurde am 29.10.1993 im Gästehaus der Gemeinde Aukrug von neunzehn Gründungsmitgliedern (darunter Bürgermeister Reimer Reimers) aus der Taufe gehoben. Zum Ziel wurde erklärt, das kulturelle Leben im Aukrug durch künstlerische Veranstaltungen verschiedenster Art, z.B. musikalische Darbietungen, Theater, Kabarett oder Lesungen, bereichern und Bestrebungen dieser Art fördern zu wollen. Die Idee zu einem solchen Zusammenschluß hatte sich herauskristallisiert, nachdem 1992/93 bereits auf eine Privatinitiative hin ein Auftritt der Kabarettgruppe „PVeilchen" und eine Tucholski/Ringelnatz/Busch-Lesung mit großem Erfolg stattgefunden hatten.

In den Vorstand wurden Johannes Carstens (1. Vorsitzender), Heiner Schaalburg-Logan (2. Vorsitzender), Joachim Rehder (Kassenwart) und Maren Clausen-Stolzenburg (Schriftführerin) sowie die Beisitzerinnen Heike Logan (gleichzeitig VHS-Leiterin), Sybille Butenschön und Gudrun Bollig gewählt. Mit den Mitgliedsbeiträgen (mindestens sechs DM monatlich) soll das durch die Kosten künstlerischer Veranstaltungen entstehende finanzielle Risiko abgemildert werden. Da sich schnell herausstellte, daß man „Profis" dennoch wohl nicht bezahlen können wird, soll das Augenmerk verstärkt auf Nachwuchs-, Hobby- und Amateurkünstler gerichtet werden. Außerdem ist geplant, die alte Tradition der Theaterfahrten wieder aufleben zu lassen.