Innien

Aus Aukrug Geschichte Wiki
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Ortsplan von Innien 1979

Innien. früher auch Ennige, Ennege, Ennigge oder Enninghe genannt, ist ein Ortsteil der Gemeinde Aukrug im Kreis Rendsburg-Eckernförde in Schleswig-Holstein.

Historische Beschreibung

Innien, (gespr. Inn, vorm. Ennege, Ennigge, Eunige), Dorf an der Landstraße von Nortorf nach Itzehoe, 2 M. nordöstlich von Kellinghusen, Kſp. Nortorf. – Von diesem Dorfe, welches sich durch seine gut gebauten Häuſer auszeichnet, gehören 3 Vollh., 1 Halbh., 2 Viertelh., 2 Achtelh., 2 Kathen mit und 1 Kathe ohne Land zum A. Rendsburg, Kſpv. Nortorf; 3 Vollh., 1 Achtelh. und 9 Kathen gehören zum Kloster Itzehoe, Vogtei Hennstedt. Eine südlich ausgebaute Stelle heißt zur Capelle (Aukrug) und liegt am sogen. Capellenbache; daneben soll auf einem Hügel eine Capelle gestanden haben, in der alle 14 Tage von dem Prediger in Nortorf gepredigt worden sein soll; man findet dort auch noch Spuren von Fundament- und Ziegelsteinen. Eine Viertelh. des Dorfes ist bei Bargfeld ausgebaut. – Die Schule gehört zum Kloster (60 K.). – Vz.: 208. – 2 Wirthshäuser, Brauerei und Brennerei, Schmiede und viele andere Handwerker. Ein Nebenerwerb der Einwohner ist der Holzhandel nach Kellinghusen. – Zum Amte gehöriges Ar.: 413 Steuert., worunter 98 Ton. Wiesen; zum Kloster: 167 Steuert., worunter 25 Ton. Wiesen. Der Boden ist ein guter Mittelboden und die Wiesen, welche rings um das Dorf liegen, sind ergiebig; die Landbesitzer haben nicht unbedeutende Hölzung. Einzelne Ländereien heißen Oh, Wulfsrade, Achternhöfen, Borstel und Wennkamp. – 1140 erhielt das Hamburger Domcapitel den Zehnten aus diesem Dorfe, und 1149 wird ein Holſteinischer Edler Vergotus v. Ennigge erwähnt. 1281 erhielt das Itzehoer Kloster 3 Hufen dieses Dorfes durch Kauf von dem Lübecker Domcapitel, welche von den Erben des Ritters Iven v. Reventlow dem Capitel vermacht waren. Heinrich v. Nubele vermachte im I. 1336 an das Vicariat des Heil. Magnus in der Itzehoer Klosterkirche 1 Hufe.[1]

Einzelnachweise