Archiv:Naherholung und Fremdenverkehr

Aus Aukrug Geschichte Wiki
Wechseln zu: Navigation, Suche

Naherholung und Fremdenverkehr

25 Jahre Fremdenverkehrsverein Naturpark Aukrug

Seit 1982 ist Aukrug anerkannter Erholungsort

Durch die Voraussicht einiger Aukruger Bürger wurde am 31.03.1969 ein Fremdenverkehrsverein „Naturpark Aukrug" gegründet. 35 Vermieter mit 200 Betten standen den zu erwartenden Gästen zur Verfügung. Nach der ersten Jahresversammlung stellte man die erfreuliche Bilanz von 3.500 Übernachtungen auf. Alle Anstrengungen wurden gemacht, um diesen Wirtschaftszweig weiter auszubauen. Hans August Jensen, Heinrich Bünger, Alfred George, Heinke Heesch und viele engagierte Mitbürger sowie die Gemeinde setzten alles daran, den Naturpark Aukrug zu einem attraktiven Urlaubsort zu gestalten und vielfältige Freizeitaktivitäten anzubieten. So ließen sich 1980 die ersten Erfolge mit 15.000 Übernachtungen verbuchen.

1981 übernahm Bärbel Voss-Effelsberg die Geschäftsführung des Fremdenverkehrsvereins. Inzwischen ergab sich eine Trendwende im Urlaubsverhalten der Gäste. Es wurde sehr viel mehr Wert auf Qualität und Komfort gelegt, und dem konnten sich auch die Vermieter nicht verschließen. Jedes Haus wurde vor Aufnahme in den Fremdenverkehrsverein besichtigt und bewertet. Erhebliche Geldmittel wurden in die Qualitätsverbesserung der Sanitär und Naßzellen gesteckt. Die Nachfrage nach Ferienwohnungen für einen Urlaub mit Kindern stieg stetig. Der Urlaub auf dem Bauernhof, wo Gäste bei der Ernte helfen konnten oder Kinder mit auf dem Trecker fahren durften, wurde immer beliebter. Viele Landwirte sahen hier die Möglichkeit, sich eine zweite Erwerbsquelle zu schaffen.

So vergrößerte sich das Angebot der Ferienwohnungen auf den Bauernhöfen und in den Pensionen, Gaststätten, Hotels und Privathäusern. Das Gebiet, das vom Fremdenverkehrsverein betreut wurde, weitete sich bis Hohenwestedt, Nienborstel, Stafstedt, Poyenberg und Sarlhusen aus.

1982 erhielt der Aukrug das Prädikat „anerkannter Erholungsort", das seither bei allen Werbeaktionen eingesetzt wird. Gemeinsam mit Alfred George, der seit 1976 als Vorsitzender des Fremdenverkehrsvereins fungiert, und der Geschäftsführerin Bärbel Voss-Effelsberg wurden neue Konzepte und Werbestrategien ausgearbeitet und erfolgreich vermarktet. Die günstige zentrale Lage zur Nord- und Ostsee und nach Dänemark sowie der ständig wachsende Trend hin zur unverbauten Natur boten hervorragende Aussichten, den Urlaubsuchenden auf den Naturpark Aukrug aufmerksam zu machen.

Große Werbeaktionen mit Pauschalangeboten, Messebesuche in Süd-und Westdeutschland und Ausstellungen in Nordrhein-Westfalen, Berlin, Bremen und Hamburg machten den Naturpark Aukrug weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Dieser Bekanntheitsgrad spiegelt sich auch in den ständig steigenden Anfragen der Gäste und den Übernachtungszahlen wider. In macher Sommersaison war es kaum möglich, noch ein freies Bett zu erhalten. Folglich stieg auch das Bettenangebot im Laufe der Jahre. 1990 standen für die Gäste 335 Betten bereit, und viele Vermieter konnten auf eine durchschnittliche Belegungsdauer von 127 Tagen zählen. Einen Höhepunkt im Tourismusgeschäft erzielte der Naturpark Aukrug im Jahr 1993. Einer Kapazität von 350 statistisch erfaßten Betten[1]. stand eine Übernachtungszahl von über 52.000 gegenüber. 60 % der Urlauber kamen aus dem Ruhrgebiet. Das Potential der Stammgäste hält sich bei ca. 20 %.

Da das Bettenangebot und die Anzahl der Vermieter von Jahr zu Jahr variiert, kam der Verein zu dem Entschluß, sich einer zentralen Zimmervermittlung anzuschließen. Dadurch werden die Aukruger Ferienangebote bundesweit auch über Reisebüros buchbar und die Vermittlung ist bei weitem effektiver. Auf diese Weise könnte dann auch die Vor- und Nachsaison optimal ausgenutzt werden.

Unterkünfte Ende 1994

Betriebe Betten
gewerbl. Betriebe (Hotel, Gaststätte, Pension) 7 128
Privatbetriebe 5 24
Zimmer auf dem Bauernhof 4 17
Ferienwohnung/Ferienhaus 17 71
Ferienwohnung auf dem Bauernhof 10 95
Reiterhöfe 4 140
gesamt 47 475

Der Erholungswald Boxberg

„Am Boxberg um 1900" von Bendix Passig aus Osterstedt Das Bild hängt im Heimatmuseum Hohenwestedt
Die Rodelbahn
„Der Boxberg" (mit Schafen und gemähter Heide 1925) von Willy Koepke aus Homfeld
Der Spielplatz im Winter

Christian von Buchwaldt, Leiter des Forstamtes Barlohe

Innier Lied von Lehrer Brandenburg:

De Boxbarg liggt ni wiet vun Inn',
dorgah ik gar to geern mal hin, 
de ganze Barg is vull vun Heid', 
dor maakt dat Speelen so veel Freid, 
un dorüm ik so herrlich finn'
mien Heimatdörp,
mien Inn', mien Inn'.

Die älteren Einwohner der Gemeinde Innien haben aus ihrer Jugendzeit den Boxberg als einen weitgehend unbewaldeten, urigen Heideberg in Erinnerung, von dem man einen herrlichen Ausblick nicht nur in Richtung Westen über das Tal der Bucke-ner Au nach Hohenwestedt sondern auch nach Osten in Richtung Nortorf und Neumünster hatte. Auch der Lärm der Bundesstraße 430, die erst später gebaut wurde, drang noch nicht zum Gipfel dieses Hügels hinauf.

Im Jahre 1953 begann man auf der Ostseite des Hügels die Heideflächen umzubrechen und sie in sehr engen Pflanzabständen mit Fichte und Lärche aufzuforsten. Zu jener Zeit des Rohstoffmangels war dies sicherlich eine löbliche Tat, weil es doch galt, die Holzproduktion zu steigern, aus unserer heutigen Sicht aber ein Verlust an bereits sehr selten gewordenen Heideflächen.

Der Name Boxberg, früher Books-berg, deutet darauf hin, daß der Berg auch schon früher einmal mit Wald (Buchenwald) bestanden war. Nach dessen Abholzung haben die relativ hohen Niederschläge zu einer Auswaschung der Böden von Humus und Eisen (Podsolierung) geführt und somit günstige Wuchsbedingungen für die anspruchslose Besenheide geschaffen. Durch eine starke Beweidung wurde der aufkommende Wald zurückgedrängt und die Heide immer wieder verjüngt und gefördert.

In den Jahren 1972-1974 kaufte die Landesforstverwaltung (Forstamt Barlohe) von dem Kreis Rendsburg-Eckernförde und einigen privaten Waldbesitzern das 56 ha große Boxberggelände mit dem Ziel, dieses immer mehr an Bedeutung gewinnende Erholungsgebiet für die Allgemeinheit zu erschließen.

Die Öffnung der Landschaft für die Bevölkerung war zu jener Zeit ein wichtiges politisches Ziel, das in dem Landeswaldgesetz, dem Landschaftspflegegesetz und im Landeswassergesetz seinen Niederschlag fand.

Folgerichtig wurde der Boxberg am 14. Mai 1973 zum Erholungswald erklärt und in Gegenwart des damaligen Landwirtschaftsministers Engelbrecht-Greve eingeweiht. Alle Waldflächen durften betreten und Erholungseinrichtungen sollten mit finanzieller Unterstützung des Landes gebaut werden.

Zusammen mit Bürgermeister August Jensen planten wir den Sportpfad, den Spielplatz, die Parkplätze, die Rodelbahn und auch einen Aussichtsturm, der aber dann doch nicht gebaut wurde. Große Anteile an der Herstellung der Spielgeräte, die durch das Forstamt Barlohe gebaut wurden, hatte der alte Haumeister Christian Hammerich aus Haale, der die Holzarbeiten mit viel Liebe und handwerklichem Geschick ausführte. Seiner sei an dieser Stelle gedacht!

Die Zusammenarbeit zwischen der Gemeinde Aukrug und dem Forstamt Barlohe war über alle Jahre sehr harmonisch und erfolgreich.

Nur die Anlage einer Rodelbahn am Westhang des Boxberges mißlang zunächst! Nach dem Ausschieben der Trasse setzte eine gewaltige Erosion ein. Erst durch das Aufbringen von lehmigem Kies, das Einsäen von Gras sowie durch die Anlage von Wasserrinnen gelang es uns, den Hang zum Halten zu bringen.

Nach dem gleichen Verfahren wurden die Erosionen auf den Trampelpfaden und Wanderwegen aufgehalten. Man mag kritisieren, daß der Lehmkies in dieser Sandlandschaft ein Fremdstoff ist, aber die starke Beanspruchung dieses Gebietes machte eine Befestigung der Wege erforderlich. Obwohl der Erholungswald Boxberg nun schon 20 Jahre lang besteht und von vielen Tausenden von Menschen besucht worden ist, findet man an den Wegen kaum Papier, Müll oder sonstigen Unrat. Es ist das Verdienst der Gemeinde Aukrug, die dieses stark von Waldbesuchern beanspruchte Gebiet über die vielen Jahre hinweg sauber gehalten hat.

Den Forstleuten, die den Boxberg betreuen, Forstamtsrat Schulz (Försterei Mörel) und mir, ist das Boxberggebiet wie ein schwieriges Kind besonders ans Herz gewachsen.

Die mit über zehntausend Pflanzen begründeten Fichten- und Lärchenreinbestände mußten in Abständen von 3-4 Jahren geläutert und durchforstet werden. Durch diese Pflegemaßnahmen wurden vor allem die Mischbaumarten wie z.B. Eiche, Kiefer, Buche und Birke, die sich in den ursprünglichen Monokulturen natürlich eingefunden hatten, freigestellt und gefördert. Die Lärchenbestände wurden so stark durchforstet und aufgelichtet, daß nun schon als nächste Baumgeneration unter ihrem Schirm die Buche heranwachsen kann. Schließlich wurden auch alle alten Einzelbäume und Knicks freigestellt und in ihrem Bestande erhalten.

Durch diese Pflege hat der Wald auf dem Osthang des Boxberges ein neues Gesicht bekommen. Er wurde lichter und artenreicher und hat den oftmals düsteren Charakter eines geschlossenen Reinbestandes verloren.

Am meisten Arbeit und auch am meisten Geld hat dem Forstamt die Pflege der Heidefläche am Westhang des Boxberges gekostet. Hätte man die Heide sich selbst überlassen, stünde dort mit Sicherheit heute bereits ein geschlossener Eichen- und Birkenwald. Durch Hähersaat und den Anflug von Birken wachsen immer neue Bäume heran. Demgegenüber ist die Heide eine empfindlichen „Kulturpflanze". Sie muß durch Weide oder Plaggen in bestimmten Zeiträumen verjüngt werden, sie verträgt keine Beschirmung durch Bäume und sie ist empfindlich gegen die zunehmende Konkurrenz des Grases.

Der Eintrag von durchschnittlich 40 kg Stickstoff je Jahr und ha durch Immissionen fördert die Konkurrenzvegetation und schadet der Heide.

Wir müssen in jedem Jahr die Birken zurückschneiden, das Gras bekämpfen und das Mähgut abtransportieren. Auch die Heide wurde von Zeit zu Zeit gemäht und während eines Jahres sogar mit Heidschnucken beweidet.

So wird die Erhaltung der Heide und des Ausblicks vom Boxberg zu einem ständigen Kampf mit der Natur. Noch haben wir ihn nicht gewonnen!

Der Boxberg ist eine der herausragenden Erhebungen der Hohen Geest und das Zentrum des Naturparks Aukrug. Wir alle sind deshalb aufgerufen, diese besondere reizvolle Wald- und Heidelandschaft in ihrer ursprünglichen Form zu erhalten.

Als kleines „Wintersportparadies" erweist sich der Naturpark Aukrug mit seinem Boxberggelände. Bei herrlichem Winterwetter tummeln sich besonders an den Wochenenden Hunderte an der breiten Rodelbahn. Im Jahre 1870 stand im Landwirtschaftlichen Wochenblatt: „Zum 3. Juli hat das Casino an der Bünz-Au in der wildromatischsten Gegend, die die Herzogtümer aufzuweisen haben (Berg, Wald, Wiesen, Busch, Bach und Heide), ein Fest arrangiert unter dem Namen ,Tivoli im Walde". Aus diesem schwärmerischen Satz kann man ersehen, daß man schon vor über 100 Jahren diese Gegend als schön empfunden hat.

Am Wanderweg 17 entlang

„De Sniedersteen"
Schafe am Rande des Wanderweges
Die widerstandsfähigen Schottischen Hochlandrinder von H.J. Gronninger in Homfeld

Die Wanderer, Rad- und Kutschfahrer freuen sich immer wieder, wenn sie den Wanderweg 17 durch Waldhütten benutzen. Er ist wohl mit der schönste und interessanteste Wanderweg im Naturpark Aukrug.

Am Grenzwall zwischen Waldhütten und Hennstedt liegt ein flacher Stein mit dem eingemeißelten Zeichen des Schneiderhandwerks. Hier soll einst ein Schneider umgebracht worden sein. Ob es wahr ist, weiß man nicht so genau. Jedenfalls heißt dieser Grenzweg in Waldhütten „Mörderweg"! Die Meezener sagen „Strietweg".

Der alte Schindelschuppen am Wanderweg 17 konnte nicht umfallen, er lehnte sich an eine große Fichte. 1994 ist er dann doch zusammengebrochen. Man sollte ihn erneuern und zu einem kleinen Teichwirtschaftsmuseum einrichten oder als Schutzhütte nutzen. Dieser Heuschober ist noch aus der Zeit, als Waldhütten eingegattert war. Das 10 km lange nutzlose Wildgatter wurde aus waldbaulichen Gründen am Anfang des 2. Weltkrieges abgerissen. Das Wild bekam dadurch mehr Freiheit und richtete somit weniger Schäl-, Fege- und Verbißschäden an. Auch die Instandhaltung des Gatters war viel zu arbeitsaufwendig und teuer.

Mit etwas Fantasie kommt auch die Romantik nicht zu kurz: Es steht da eine alte Buche, auf der sich von 80 Jahren jeden Abend ein Liebespaar gegenübergesessen haben soll. Die Buche ist wie eine Harfe gewachsen — und wenn màn ganz genau hinhört, so meint man, die Herzen der Liebenden noch pochen zu hören.

De Kutschfahrt

von Heinrich Asmus

Hans, Hajo und Hein
föhren mit de Kutsch dörch Schleswig-Holstein.
Se maken Urlaub von ehre Fruunslüüd,
dat is ja de grote Mood hüüt.

Na düsse Reis harr man sik lange Tiet sehnt,
dat Spannwark harm se sik von Willi Rees lehnt.
Jeden Dag an en annern Ort,
un besöken ole Frünnen dort.
Fiev Daag weem se ünnerwegens,
un harm natürlich allerhand belevt.
An'n letzten Avend wörr beslaten,
nächstes Jahr wüllt wi dat nochmal maken.

Een, twee, dree, dat Jahr weer üm,
hoch stünn wedder de Sünn.
Middeweken wulln se sik bi Hochsteen drapen,
fröh weern se daar, keeneen harr verslapen.

Eerst wörr de Kutsch inspizeert,
dat ole Ding harr ehr irriteert.
Ganz fröher weert en Munniwagen,
den harr man mit Gummi beslagen.
He weer von wiet herkamen,
harr later as Melkwagen sien' Deenst daan.

All de Bedenken smeten se Over Bord,
un dat Anspannen güng nu fort.
Twee Rundstücken nehm Hein in de Hand,
Nu weern's op de Peer gespannt.
Heio harr Trakehner in' Sinn,
müß sik aver mit en Bruun un en Blauschimmel affinn'.

Dat Anspann' weer keen Probleem,
blots de Lien weer in den Kofferruum bleven.
Eener muss wedder los,
as he wedderkeem, weer de Freid groot.

Nu kunn't losgahn, Hein seet op den Bock,
twee Buurn harm de Peer bi'n Kopp.
Wat harr Wilfried noch man seggt2 „Hai muß du seggen,
un denn mutt de Schimmel een mit de Pietsch hebben."

Aliens weer in' Kopp, nix weer vergeten,
bloß de Brems, de hett noch fastseten.
Dat weer natürlich ganz verkehrt,
de Peer harm bald dat Geschirr ramponeert.

De Buurn, de weern op Zack,
bröchen de Peer wedder op den richtigen Trab.
Hein wüst glieks Bescheed, Peer Wry man ni soveel Freeheit geben,
sünst man kan mit ehr dat blaue Wunner beleven.

Vun Böken na Gnutz harm se de richtige Översicht,
se kennen ja dissen olen Weg.
Denn wulln se'n beten affsnieden,
un de Timmasper Straat tofatenkriegen.
Dar keem se in en Sackgass,
drepen dor dörtig witte Scheperhunde achter Glas.
Dat weer villich en Gebell,
de wulln ehr natürlich an't Fell.

As se an de Hauptstraat keemen,
hebbt se ehren eersten Reiseleiter sehn.
Um keen Fehler to maken,
harm se beslaten:
An jede Gemeengrenz harm se sik den Börgermeister bestellt,
de is mitföhrt un Kett Over sien Gemeen verteilt.

Dat eerste Middageeten weer richtig gemütlich,
dat Bargstedter Moor so ruhig un friedlich.
Hans speel op sien' Mundharmonika,
de annern sungen la-la-la.
Harm se sik nich tohopenreeten,
harm se dar hüüt noch seeten.

Hindernisse weem keen Probleem, Klaas wüsst Bescheed,
he nehm den Heckpahl eenfach bi't Kleed.

Denn eersten Dag sind se bit an'n Kanal föhrt
un hebbt in Jevenstedt kampeert.
Hans us Klaas hebbt ehr verlaten,
de beiden schulln bi ehre Fruuns slapen.

Dunnersdags müssen se den Kanal överqueern,
un dar dörvt natürlich nix passeern.
„Rocco" un „Ballerina" nehmen dat klappernde Blick mit Bravour,
meen wull, de Prahm weer en Riedparcour.
Veel Schönes hebbt se de eersten Daag sehn:
Dat Bargstedter- un Wilde Moor, de Katzheid, dat weern fiev Gemeen'!
In Hamdörp-Weide, bi Max Bruhn,
kunnen de Peer sik eerstmal utruhn.

Freedagmorgens harr de Landrat toseggt,
he harr aver keen Tied, bleev eenfach weg,
Schickt de Sekretärin, Fruu Ottersberg, sien' rechte Hand,
de keem mit'n Buddel Aquavit un Glös an' Band.

Max Bruhn weer Freedag ehr Kommandant, 
Kreisumweltbeauftragter, Jäger, Birkwildvorstand un Buur in ene Hand.	
Sien Motto: „De Umwelt kann man blots schützen, wenn man se kennt,	
un ni mit dichte Ogen dörch de Gegend rennt".

Dat weer en schöne Tour,	
merrnmang in de Natur.
Avers se keeken ok achter de Kulissen,
un dat much keener vermissen.

Sünnavend Um acht sünd se wedder in Aukroog ankamen,
ok de Peer harm de Kutschtour good överstaan.

Hajo, Klaas un Hein weern sik daröver in'n klaren, 
nächsten Summer wullen se wedder mit de Kutsch fahren.

Kutschen ut den Aukroog

Fußnoten

  1. Da nicht alle Betriebe statistisch erfaßt sind, liegen die tatsächlichen Zahlen höher (s. Übersicht)