Böken

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Ortsplan von Böken 1979

Böken, früher auch Boecken genannt, ist ein Ortsteil der Gemeinde Aukrug im Kreis Rendsburg-Eckernförde in Schleswig-Holstein.

Historische Beschreibung

Böken, Dorf zwischen zwei Auen, 2 Meilen nordöstlich von Kellinghusen, Amt Rendsburg, Kirchspielvogtei und Kirchspiel Nortorf; enthält 5 Vollhufen, 2 Halbhufen, 4 Viertelhufen, 3 Achtelhufen, 7 Kathen mit und 3 Kathen ohne Land. Ziegelei. – Schule (80 Kinder). – 1 Schmiede und mehrere Handwerker. – Volkszahl: 277. – Außer dem Ackerbau wird hier Handel mit Brennholz, Torfkohlen, Honig und Wachs getrieben. – Areal: 2317 Ton. à 240 Q. R., von welchem aber noch 622 Tonnen nicht aufgetheilt sind (855 Steuertonnen). Der Boden ist von mittelmäßiger Art; Hölzung ist wenig, aber Moor mehr als zum Bedarf da; die Wiesen sind sehr gut, aber zuweilen der Ueberschwemmung ausgesetzt, welche das Heu bis nach Kellinghusen treibt. Westlich liegt die große Iloh-Haide, die noch großentheils unangebaut ist. – In einem Moore, Reethbrook genannt, werden viele Baumstämme ausgegraben. – Im vorigen Jahrhunderte war auf der Feldmark im sogenannten Viert eine Glashütte, welche aber nur einige Jahre bestand.[1]

Gebäude

Viertshöhe und Bökerfeld

Viertshöhe an der Straße nach Nortorf entstand 1873 aus Ländereien einer Bökener Stelle. Hiervon wurden 1930 nochmals die Siedlungen Glöystein und Struve abgetrennt. 1896 von den Bökener Höfen Friedrich und Lobsien abgetrennt, entstanden „in der Heide", wie man damals sagte, die neuen Aussiedlerhöfe Behrens und Rohwedder.

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise